2014 neue Rekordzahl von Zivildienst-Anträgen

Soziales leisten statt zur Waffe greifen
Soziales leisten statt zur Waffe greifen
Der Zulauf zum Zivildienst hat im Jahr 2014 einen neuen Rekordwert erreicht. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Anträge auf 16.960, berichtete die "Presse" unter Berufung auf aktuelle Daten des Innenministeriums. Das waren knapp 1.500 oder rund 8,8 Prozent mehr als im Jahr 2013.


Damit absolvieren bereits rund 40 Prozent der tauglichen jungen Männer den Zivildienst – und nicht den Präsenzdienst beim Bundesheer. Bei der Einführung im Jahr 1975 hatten sich lediglich 344 Männer für den Zivildienst entschieden, so die “Presse”. Nach Abschaffung der sogenannten Gewissensprüfung setzte der Run auf den Zivildienst ein, von 2.428 Anträgen im Jahr 1990 wuchs die Zahl auf 5.450 im Jahr 1993. Im Jahr 2005 wurden dann 10.318 Anträge verzeichnet.

Zugewiesen zu Organisationen im Rettungswesen, in der Sozialhilfe, der Behindertenbetreuung und zu vielen weiteren Einrichtungen wurden 2014 mit 13.980 junge Österreicher allerdings etwas weniger als im Jahr davor. 2013 gab es laut Statistik 14.256 Zuweisungen. Der von den einzelnen Trägerorganisationen gemeldete Bedarf an Zivildienern konnte 2014 zu 95 Prozent gedeckt werden. 2013 waren es fast 98 Prozent. Mehr ist laut Innenministerium kaum möglich, da es immer wieder kurzfristige Ausfälle etwa wegen Erkrankungen oder Ausbildungen gibt.

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