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20 Tote bei Anschlag im Irak

Während des Abzugs der US-Kampftruppen aus den irakischen Städten ist in Kirkuk im kurdischen Norden des Golfstaats am Dienstag ein Anschlag verübt worden. Dabei wurden nach Angaben der Polizei mindestens 20 Menschen getötet und 25 verletzt. Die Zahl der Toten könne noch steigen. Nähere Informationen waren vorerst nicht verfügbar.
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Unterdessen ziehen die US-Streitkräfte im Irak am Dienstag von ihren letzten Stützpunkten in irakischen Städten und Dörfern ab. Viele Stellungen wurden bereits vorzeitig übergeben, im Laufe des Tages sollte der Abzug aus den Ortschaften dann vollständig abgeschlossen sein. Einige US-Soldaten sollen jedoch vorerst noch in den Städten bleiben, um ihre irakischen Kollegen auszubilden.

Die restlichen der noch rund 131.000 US-Soldaten im Irak werden sich auf ihre Hauptstützpunkte zurückziehen, bevor dann bis Ende 2011 alle US-Soldaten das Land verlassen haben sollen. Künftig sollen die irakischen Sicherheitskräfte – rund 500.000 Polizisten und 250.000 Soldaten – für die Sicherheit in den Städten und Dörfern verantwortlich sein.

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