20 Millionen Blumen zum Muttertag

&copy Bilderbox
&copy Bilderbox
Fleißig am Blumen verschenken sind die Österreicher, wenn der Muttertag kommt. 20 Millionen Exemplare werden an diesem Ehrentag verschenkt. Eingeführt wurde der Muttertag übrigens schon 1907 in Amerika.

Mütter dürfen sich am heutigen Muttertag vor allem über Blumen freuen. Etwa 20 Millionen hübscher Pflanzen sollen die Österreicher am Sonntag ihren liebsten Frauen schenken. Favorit ist nach wie vor die Rose. Für zwei Drittel der Bevölkerung hat der Ehrentag einen hohen Stellenwert. Wegen angesagter Regenschauer könnten heute allerdings die beliebten Muttertagsausflüge ins Wasser fallen.

Für 64 Prozent der Bevölkerung ab 18 Jahren in Österreich hat der Muttertag einen hohen Stellenwert. Das hat eine Umfrage ergeben, die das Market Institut gemeinsam mit dem Familienbund durchgeführt hat. Besonders erfreulich sei es, dass die 18- bis 29-Jährigen mit einem Anteil von 73 Prozent diesem „Ehrentag” die größte Bedeutung beimessen, sagte Otto Gumpinger, Präsident des Familienbundes am Freitag.

Für junge und mittlere Alterssegmente sei der Muttertag keine „Alibiaktion”, sondern etwas Besonderes, meinte Gumpinger. Von den interviewten Singles erklärte nur jeder zweite, für ihn habe der Tag einen hohen oder sehr hohen Stellenwert.

Zum Ausdruck gebracht wird dies vor allem durch Blumen. In allen Farben und Formen werden sie am Muttertag verschenkt, insgesamt etwa 20 Mio. Stück. Die Nummer Eins dabei ist die Rose, erklärte das Blumenbüro Österreich. Geschätzte acht Millionen werden davon verkauft.

Die Idee für die Feier eines Muttertages ist hunderte Jahre alt, aber erst die Amerikanerin Ann Jarvis schaffte die Voraussetzungen, sie international durchzusetzen. 1907 wurde der zweite Sonntag im Mai in West Virginia und Philadelphia als allgemeiner Ehrentag für alle Mütter gefeiert. 1908 beteiligten sich bereits 45 US-Bundesstaaten.

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • 20 Millionen Blumen zum Muttertag
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen