20 Houthi-Rebellen im Jemen bei Angriff getötet

Mindestens 20 Houthi-Rebellen sind bei ihrem Eroberungsfeldzug im Jemen nach Angaben lokaler Behörden bei einem Angriff aus dem Hinterhalt getötet worden. Wie ein Sprecher der Regionalverwaltung in der Ortschaft Radaa der Provinz Al-Bayda der Nachrichtenagentur dpa sagte, wurden die schiitischen Kämpfer am Freitag in einem nahe gelegenen Dorf angegriffen.


Erst Freitagfrüh hätten jene die Ortschaft nach fast einwöchigen Gefechten eingenommen. Nach Angaben eines Augenzeugen hatten die Houthis zuvor Häuser einiger Bewohner beschossen, die das sunnitische Terrornetzwerk Al-Kaida unterstützten. Zu dem Angriff bekannte sich zunächst niemand. Auch Houthi-Vertreter äußerten sich vorerst nicht.

Der Jemen wird seit Monaten von schweren Unruhen gebeutelt. Houthi-Rebellen aus dem Norden – die schon seit vielen Jahren mehr Mitsprache in dem Land fordern – beherrschen inzwischen große Gebiete. Im Süden wird die Al-Kaida immer stärker.

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