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17 Mädchen - Trailer und Kritik zum Film

Babyboom in einer kleiner Hafenstadt in der Bretagne: 17 Mädchen werden vorsätzlich und fast gleichzeitig schwanger. Eine unglaubliche Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht. Alle Spielzeiten auf einen Blick

In “17 Mädchen” greifen die Schwestern Delphine und Muriel Coulin ein Thema auf, das 2008 in Amerika Schlagzeilen machte, hochaktuell ist und heiß diskutiert wird: Teenagerschwangerschaften. Der Film hat viel Einfühlungsvermögen, Poesie und Witz. Es geht ums Erwachsenwerden und die Beziehung zum eigenen Kind. Ab Freitag im Kino.

Die 16-jährige Camille ist schwanger. Zunächst denkt sie an Abtreibung. Doch dann entdeckt die Schülerin nur Vorteile: Ein Leben in Freiheit, ohne Bevormundung anderer. Sie steckt mit ihrer plötzlichen Begeisterung als künftige Mutter ihre Freundinnen an. Sie schließen einen Pakt: Fast zeitgleich schwanger zu werden und gemeinsam in einer Art Kommune ihre Kinder wie Geschwister zu erziehen. Die Geschichte stammt aus den USA, die Regisseurinnen verlagern sie nach Lorient, einer Hafenstadt in der Bretagne.

17 Mädchen schließen einen Pakt

Die Mädchen träumen und sind zunächst glücklich: Sie gehen gemeinsam zum Babyschwimmen, malen gegenseitig auf ihre immer dicker werdenden Bäuche, tanzen wild und hegen große Träume. Mit den 748 Euro Leistungsbezügen pro Mutter könnten sie eine schicke Wohnung mieten und ihre Kinder ohne Väter erziehen – und vor allem besser als es ihre Mütter getan haben. Die Aufbruchsstimmung der Schülerinnen und ihr neues Lebensgefühl wirken durch die träumerisch verklärten Aufnahmen und die Musik fast ansteckend.

“Mit 17 ist man nicht vernünftig und du träumst”. Dieser Satz zu Beginn des Films, nimmt das Ende bereits vorweg. Der Traum, aus den Konventionen und dem Alltag des kleinen langweiligen Hafenorts in der Bretagne auszubrechen, währt nur kurz. Wunsch und Wirklichkeit klaffen auseinander.

Der Film schwankt zwischen Drama und Komödie. Wenn eine Schar von Mädchen in einer Apotheke fragt, ob ein Schwangerschaftstest mehrmals verwendbar ist, kann man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Gleichzeitig zeigen die Bilder Momente der Unsicherheit und Sorgen vor der Zukunft. Wenn die Kamera den Schülerinnen in ihr Zimmer folgt, wo jede mit ihren Ängsten plötzlich allein ist, bekommt “17 Mädchen” einen nachdenklichen Charakter. Die dramatische Komödie stellt viele Fragen, die Antworten überlässt sie dem Zuschauer.

(APA)

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