16 Tote in indonesischer Bürgerkriegsprovinz

Bei einer neuen Welle der Gewalt sind am vergangenen Wochenende in der indonesischen Bürgerkriegsprovinz Aceh mindestens 16 Menschen getötet worden.

Nach Militärangaben vom Montag erschossen Regierungssoldaten zehn Mitglieder der separatistischen Bewegung Freies Aceh (GAM). Die Rebellen hätten außerdem sechs Zivilisten umgebracht, sagte Armeesprecher Ahmad Yani Basuki.

Indonesien hatte im Mai vorigen Jahres das Kriegsrecht über die Provinz an der Nordspitze Sumatras verhängt und eine groß angelegte Militäroffensive gegen die Aufständischen begonnen. Seitdem wurden nach Armeeangaben mehr als 1.500 Rebellen getötet. Die GAM kämpft seit 1976 für einen eigenen islamischen Staat in der an Öl- und Gasvorkommen reichen Provinz. Dem Konflikt sind seither insgesamt mehr als 12.000 Menschen zum Opfer gefallen.

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