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15-Jähriger in NÖ an Meningitis erkrankt

Ein 15-jähriger Bursche aus Gaming in Niederösterreich ist an Meningitis erkrankt. Der Schüler hatte am Sonntagabend über starke Kopfschmerzen geklagt.


„Sein Zustand ist stabil, es ist aber eine sehr heimtückische Erkrankung“, sagte der behandelnde Arzt Univ. Prof. Michael Zimpfer, Vorstand der Kllinik für Anästhesie und allgemeine Intensivmedizin am AKH Wien. Schule und Kindergarten in der Ortschaft sind vorübergehend geschlossen worden.

Die Gefahr für den Burschen ist allerdings nicht gebannt. „Er wurde aber sehr gut erstversorgt, und wir haben im AKH sehr gute Behandlungsmöglichkeiten“, so der Mediziner. Die Zwillingsschwester des Erkrankten und sein neunjähriger Bruder dürften sich nicht angesteckt haben. „Sie wurden prophylaktisch behandelt“, sagte Zimpfer.

Schule und Kindergarten in Gaming wurden vorübergehend geschlossen. Die HTL in Waidhofen an der Ybbs, die der 15-Jährige besuchte, bleibt hingegen geöffnet. Dort bestehe nach Angaben der Schuldirektion keine Ansteckungsgefahr, da die Krankheit in den Ferien ausgebrochen ist.

Als Meningitis, eine anzeigepflichtige Erkrankung, werden alle entzündlichen Vorgänge an der Haut des Gehirns und des Rückenmarks bezeichnet. Intensive Formen dieser Entzündung greifen fast immer das Herz sowie die Nerven des Gehirns und des Rückenmarks an. Die übertragbare Erkrankung äußert sich durch Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Berührungsüberempfindlichkeit, Fieber, Erbrechen und Benommenheit.

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