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15.225 Personen in Österreich mit Covid-19 infiziert

In Österreich ist der Anstieg der Infektionen derzeit gleichbleibend.
In Österreich ist der Anstieg der Infektionen derzeit gleichbleibend. ©APA/BARBARA GINDL
In Österreich gibt es 15.225 nachweisliche Covid-19-Infektionen. In Österreich ist der Anstieg der Neuinfektionen derzeit gleichbleibend.

Die Aktualisierung der Coronavirus-Fallzahlen durch das Innenministerium hat am Sonntag (Stand: 9.30 Uhr) denselben Anstieg an Neuinfektionen und Todesopfern wie 24 Stunden davor gebracht. Demnach haben sich 77 weitere Personen infiziert, womit die Gesamtzahl der Infektionen in Österreich auf 15.225 gestiegen ist. Sechs Tote ließen die Zahl der mit oder an Covid-19 Verstorbenen auf 542 ansteigen.

542 Covid-19-Todesopfer in Österreich

Insgesamt 12.282 Personen sind genesen, die Zahl der aktuell Erkrankten sank erneut um mehr als 100 auf nun noch 2.401. 594 Personen befinden sich wegen einer Coronavirus-Erkrankung in Krankenhaus-Behandlung, 145 davon auf Intensivstationen. Das sind 14 bzw. drei weniger als am Samstag. Generell blieb ein erhöhtes Ansteigen der Zahlen zwölf Tage nach den ersten Geschäftseröffnungen bisher aus.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) betonte in einer Aussendung des Gesundheitsministeriums, dass 542 Todesfälle um 542 zu viel, aber deutlich weniger als in den meisten Ländern Europas seien. Dabei verwies Anschober auf den weltweiten Anstieg von Corona-Todesopfern binnen 24 Stunden um 6.960 Personen. Laut Johns-Hopkins-Universität wurden insgesamt bereits mehr als 203.000 Corona-Tote gezählt.

Europa: Corona-Krisenländer deuten Lockerungen an

Mit rund 123.000 Opfern gab es etwa 60 Prozent der Gesamtzahl in Europa, ein Viertel stammt mit knapp 54.000 aus den USA. Dort meldete die Giftzentrale im Staat Illinois einen seit Freitag signifikanten Anstieg der Anrufe im Zusammenhang mit Reinigungsmitteln. Donald Trump hatte Forscher ermuntert, Möglichkeiten zu prüfen, Menschen im Kampf gegen das Virus direkt Desinfektionsmittel zu spritzen. Nach Kritik deswegen zeigte sich der US-Präsident nun verschnupft, er deutete ein Ende der täglichen Corona-Pressekonferenzen an.

In Europa leiten die Corona-Krisenländer Italien (mehr als 26.000 Todesopfer, Anm.), Spanien und Frankreich (je rund 23.000) um den Monatswechsel eine allmähliche Lockerung ihrer strengen Auflagen ein. Wegen sinkender Infektionszahlen dürfen Kinder in Spanien seit Sonntag erstmals seit sechs Wochen wieder ins Freie. Weitere Erleichterungen sind dort sowie in Italien und Frankreich ab Mai geplant.

(APA/Red)

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