15.000 Pädagogen in NÖ zur Corona-Impfung angemeldet

Die Registrierung zur Corona-Impfung startete mit Wochenbeginn.
Die Registrierung zur Corona-Impfung startete mit Wochenbeginn. ©dpa-Zentralbild/Hendrik Schmidt
Rund 15.000 Pädagogen haben sich in Niederösterreich seit Wochenbeginn für die Corona-Schutzimpfung angemeldet. Voraussichtlich über Impfstraßen organisiert werden soll die Verteilung dann in der sogenannten zweiten Phase.

Bei einer Zielgruppe von etwa 20.700 Personen sei deutlich geworden, "wie hoch die Impfbereitschaft in den Bildungseinrichtungen ist", befanden Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) und Bildungsdirektor Johann Heuras am Donnerstag in einer Aussendung.

Zielgruppe umfasst 20.700 Personen

Zur Registrierung aufgerufen waren Beschäftigte aus den Landes- und Privatkindergärten und den Tagesbetreuungseinrichtungen ebenso wie Mitarbeiter aus den Bereichen der Volks- und Sonderschulen, der Horte und der schulischen Tagesbetreuung. Verabreicht werden die Vakzine von niedergelassenen Ärzten.

Voraussichtlich über Impfstraßen organisiert werden soll die Verteilung dann in der sogenannten zweiten Phase. Anmeldungen dafür werden voraussichtlich ab dem 15. März möglich sein. Stattfinden sollen die Immunisierungen für "die restlichen Personen des gesamten Bildungsbereiches" sowie für Tageseltern laut Aussendung dann am 19. und 20. März.

220 Teststraßen in NÖ in Betrieb, Run auf Antigentests in Apotheken

Zur Zurückdrängung der aktuellen Sieben-Tages-Inzidenz von 207,3 wird in Niederösterreich neben dem Impfen auch auf Testungen gesetzt. In diesem Zusammenhang wurde am Donnerstag kommuniziert, dass im Bundesland 220 betriebliche Teststraßen zur Verfügung stehen. Mehr als 70.000 Personen könnten so untersucht werden, betonten Landesrat Jochen Danninger (ÖVP), Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung in einer gemeinsamen Aussendung.

Hoch ist indes auch das Interesse an den Gratis-Antigentests. Donnerstagmittag waren diese nur noch in etwa 15 Prozent der 251 niederösterreichischen Apotheken verfügbar. "Für die kommenden Wochen wurden weitere große Liefermengen zugesagt", hielt Peter Gonda, Präsident der NÖ Apothekerkammer, in einer Aussendung fest. Es gebe also keinen Grund, die einzelnen Ausgabestellen zu stürmen.

(APA/Red)

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