Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

136.000 Euro Schaden: Prozess um Handy-Bestellbetrug in Wien

Ein 31-Jähriger gehörte einer Bande an, die illegal erlangte teure iPhones verkaufte
Ein 31-Jähriger gehörte einer Bande an, die illegal erlangte teure iPhones verkaufte ©APA/AFP/ELIJAH NOUVELAGE (Sujet)
Am Montag stand ein 31-jähriger Mann vor dem Wiener Straflandesgericht, da er als Teil einer Bande agierte, die im großen Stil teure Smartphones bestellte, ohne sie zu bezahlen, und weiterverkaufte.

Wie schnell man zu viel Geld kommen kann, hat dieser Prozess am Wiener Landesgericht für Strafsachen unter Beweis gestellt. Ein 31-Jähriger ist am Montag - nicht rechtskräftig - zu insgesamt 18 Monaten teilbedingter Haft verurteilt worden, weil er Teil einer Bande war, die in großem Stil Bestellbetrügereien mit teuren Smartphones beging.

Bestellbetrug: Smartphones wurden von Bande abgefangen

Die Kriminellen orderten unter falschen Namen Dutzende iPhones und andere Geräte, wobei sie sich die Lieferungen an Adressen zustellen ließen, bei denen gewährleistet war, dass sie "abgefangen" werden konnten, weil beispielsweise die Postkasterln schon länger aufgebrochen waren. Die Packerln behoben dann Mittäter wie der 31-Jährige, die sie dann zu Bargeld machten.

iPhones an Handy-Shops teuer verkauft

Konkret verfügte der 31-Jährige über nicht weniger als zwölf gefälschte Ausweise, mit denen er dann Handy-Shops aufsuchte, die ihm bereitwillig die neuwertige Ware zu einem Bruchteil des offiziellen Verkaufspreises abnahmen. Allein in einem Shop in Wien-Ottakring brachte der 31-Jährige 40 Handys an. Insgesamt verscherbelte der drogenabhängige Mann mehrere Dutzend Geräte, der Gesamtschaden, der ihm zugerechnet werden konnte, belief sich auf rund 136.000 Euro.

Heroinsucht trieb 31-Jährigen zu illegalen Handy-Verkäufen

Vor Gericht war der Mann, der wegen ähnlicher Machenschaften bereits 2018 verurteilt worden war, umfassend geständig. Er verwies auf seine Suchtmittelergebenheit und erklärte dem Senat, er habe pro erfolgreich verkauftem Smartphone ein Gramm Heroion erhalten. Von seinen Auftraggebern kenne er nur die Vornamen. "Max" und "Aziz" hätten ihm "alles erklärt, aber nicht im Detail. Die wollten nicht, dass ich den Überblick habe". Er habe "wegen der Drogen mitgemacht. Ich schäme mich".

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • 136.000 Euro Schaden: Prozess um Handy-Bestellbetrug in Wien
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen