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13-Jähriger in London wegen Mordes verurteilt

Der Londoner Strafgerichtshof Old Bailey hat einen 13-jährigen Buben wegen Mordes zu einer langen Haftstrafe verurteilt. Das Kind - einer der jüngsten verurteilten Mörder Großbritanniens - hatte im Dezember vergangenen Jahres in London einen Bauarbeiter erstochen, der ihm und seinen Freunden den Einlass zu einer Party verwehrt hatte.


Der Bursche muss mindestens elf Jahre absitzen. Nach britischem Jugendstrafrecht wird das Urteil danach regelmäßig überprüft und kann zur Bewährung ausgesetzt werden. 

Am 14. Dezember vergangenen Jahres war es zwischen mehreren Jugendlichen und dem 53 Jahre alten Bauarbeiter zum Streit gekommen. Zwei der Burschen folgten ihm schließlich in den Gebäudekomplex, in dem er wohnte und stachen ihn nieder. Der 13-Jährige hatte sich im März vor Gericht des Mordes für schuldig bekannt. Er wird seine Strafe in einer Jugendstrafanstalt absitzen. 

In Großbritannien können Kinder ab dem Alter von zehn Jahren zu langjährigen Haftstrafen verurteilt werden, wenn sie Kapitalverbrechen begangen haben. Die Praxis ist unter Fachleuten, unter anderem wegen der hohen Rückfallquote, umstritten. 

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