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121 Millionen Kinder ohne Schulbildung

Weltweit gehen 121 Millionen Kinder im  Grundschulalter, davon 65 Millionen Mädchen, nicht zur Schule. Zu  diesem Schluss kommt der UNICEF-Bericht „Zur Situation der Kinder in  der Welt 2004“.

Thematischer  Schwerpunkt der Veröffentlichung ist die Schulbildung von Mädchen.

Das UNO-Kinderhilfswerk analysiert die Gründe für die in vielen  Regionen der Welt noch immer bestehende Benachteiligung von Mädchen  im Bereich der Bildung und bietet Vorschläge zur Verbesserung der  Lage. Außerdem ruft die Organisation zu einer Erhöhung der  internationalen Mittel für Bildungsprogramme im Rahmen der  Entwicklungshilfe auf.

UNO-Generalsekretär Annan betont in seinem Vorwort zu dem Bericht  die Wichtigkeit der Ausbildung von Mädchen im Rahmen der  Entwicklungszusammenarbeit. „Ein Mädchen auszubilden, heißt, eine  ganze Familie auszubilden. Und was auf Familien zutrifft, trifft auch auf Gemeinschaften und letztlich auf ganze Länder zu.“ Zahlreiche  Studien hätten belegt, dass keine Maßnahme zur Entwicklung effektiver sei als die Ausbildung von Mädchen.

Annan nennt in diesem Zusammenhang eine Erhöhung der  wirtschaftlichen Produktivität, eine niedrigere Kinder- und  Müttersterblichkeitsrate sowie eine Verbesserung der Ernährung und  der Gesundheit – auch hinsichtlich der Bekämpfung von AIDS – als  positive Folgen. Auch die Chancen auf eine bessere Ausbildung  kommender Generationen würden durch mehr Zugang zu Bildung für  Mädchen erhöht.

Der UNICEF-Bericht verweist auf eine aktuelle Analyse des  Kinderhilfswerkes, die auf der Basis von Daten aus 55 Ländern und  zwei indischen Staaten zu dem Schluss gekommen sei, dass Kinder von  Frauen mit Schulbildung selbst eher in die Schule geschickt würden.  Je höher der Bildungsgrad der Mutter, desto wahrscheinlicher sei auch eine schulische Ausbildung der Kinder. Der Faktor Bildung hat laut  UNICEF Auswirkungen auf die meisten Lebensbereiche eines Kindes,  beispielsweise auf die Gesundheit, die Gefahr der Ausbeutung durch  Kinderarbeit oder die Bedrohung durch Missbrauch und Gewalt.

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