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12 VAPIANO-Filialen in Österreich öffnen wieder

Der Andrang bei der Wiedereröffnung war groß.
Der Andrang bei der Wiedereröffnung war groß. ©VAPIANO
Seit dem heutigen Donnerstag haben 12 VAPIANO-Filialen in Innsbruck, Graz und Wien geöffnet. Es konnten 500 Arbeitsplätze, davon 300 Vollzeit, erhalten werden.
Bilder der Wiedereröffnung

12 VAPIANOs in Österreich, die Gastronomieunternehmer Josef Donhauser von der insolventen deutschen Pizza- und Pastakette übernommen hat, sind seit heute wieder im Vollbetrieb. Seit Ende Mai sperrten folgende Lokale in Innsbruck, Graz und Wien auf:

  • VAPIANO Graz
  • VAPIANO Mariahilfer Straße              
  • VAPIANO Praterstraße 
  • VAPIANO Herrengasse   
  • VAPIANO Westbahnhof
  • VAPIANO SCS
  • VAPIANO Moulin Rouge
  • VAPIANO Wien Mitte  
  • VAPIANO Donauzentrum
  • VAPIANO Wien Hauptbahnhof
  • VAPIANO Leopoldstraße (Innsbruck)
  • VAPIANO Bleichenweg (Innsbruck)     

Drei kleinere Restaurants in der SCS, in Parndorf sowie im Murpark Graz werden aus heutiger Sicht nicht wiedereröffnet. Das gilt auch für das Restaurant in der Wiener Triester Straße. Das Restaurant in Linz ist eigenständig und gehört nicht zur DoN group.

Weniger Umsatz durch Coronakrise

„Die rasche Wiedereröffnung der Restaurants ist vor allem der großen Loyalität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken“, sagt Josef Donhauser. „Die Belegschaft kehrte trotz insolvenzbedingter Kündigungen ihrer Arbeitsverträge umgehend zurück und unterstützt uns seit Mitte Mai mit großem Einsatz und Optimismus dabei, VAPIANO wieder hochzufahren“

Von den Arbeitsplätzen werden rund 500, davon 300 in Vollzeit, erhalten. Beim Umsatz wird mit coronabedingten Abstrichen von durchschnittlich 50 Prozent gerechnet. Vor allem die Touristen in den Innenstadtlagen sowie Bürobedienstete in Home Offices werden fehlen. Insgesamt sollen heuer dennoch rund 14 Mio. Euro erwirtschaftet werden. Für 2021 erwartet Donhauser trotz Einsparung einiger Standorte den vor der Insolvenz erwirtschafteten Umsatz von rund 40 Mio. Euro.

Konzept bleibt unverändert

Vorläufig wird sich am VAPIANO-Betrieb nicht viel ändern, so Donhauser: „Am Konzept ist das Unternehmen in Österreich nicht gescheitert, sondern an der wirtschaftlichen Verflechtung mit der börsennotierten Mutter. Wir werden unseren Gästen weiterhin das Handwerk zeigen und dabei den Einsatz von frischen und regionalen Rohstoffen wie in der gesamten DoN group üblich, sogar noch ausbauen“. Darüber hinaus werden im Laufe der nächsten Monate die rund 1.300 bei VAPIANO eingesetzten Artikel (Food und Non-Food) auf ihre Regionalität und Herkunft evaluiert.

(Red)

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