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116.000 Kunden wechselten bisher den Energieanbieter

Am wechselfreudigsten sind die Oberösterreicher, Vorarlberger wechseln kaum.
Am wechselfreudigsten sind die Oberösterreicher, Vorarlberger wechseln kaum. ©APA
Im ersten Quartal 2020 haben 116.000 Energiekunden in Österreich ihren Anbieter gewechselt. Der Preis spielte dabei die größte Rolle.

Im ersten Quartal 2020 haben sich in Österreich 116.381 Haushalte und Unternehmen neue Strom- und Gaslieferanten gesucht. Die Wechselrate betrug bei Strom im ersten Quartal 1,4 Prozent und bei Gas 2,2 Prozent, gab die Regulierungsbehörde E-Control am Freitag bekannt. Während der Energieverbrauch der Unternehmen wegen Corona gesunken ist, haben die Haushalte mehr verbraucht.

Den Stromanbieter wechselten in den ersten drei Monaten 87.022 Kunden, darunter 60.244 Haushalte. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatten rund 71.100 Haushalte einen neuen Stromlieferanten gewählt. Einen neuen Gaslieferanten suchten sich 29.359 Kunden, darunter 26.092 Haushalte. Vor einem Jahr hatten rund 26.500 Haushalte gewechselt.

Hauptwechselgrund ist der Preis

"Der Hauptgrund für den Wechsel des Lieferanten ist nach wie vor der Preis", verwies E-Control-Vorstand Wolfgang Urbantschitsch auf eine im März durchgeführte repräsentative Umfrage unter 1.000 Haushalten.

Derzeit spart sich ein durchschnittlicher Haushalt mit einem Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden Strom im ersten Jahr inklusive Neukundenrabatt knapp 250 Euro und rund 150 Euro ohne Neukundenrabatt. Bei Gas beträgt die Ersparnis bei einem Durchschnittsverbrauch von 15.000 Kilowattstunden im ersten Jahr bis zu 650 Euro inklusive Neukundenrabatt und 315 Euro ohne Neukundenrabatt.

Corona-Krise wirkt sich auf den Energieverbrauch aus

Während der Energieverbrauch der Unternehmen wegen Corona teilweise um bis zu 10 Prozent gesunken ist, haben Ausgangsbeschränkungen, Kurzarbeit, geschlossene Schulen und Homeoffice zu einem deutlichen Anstieg des Energieverbrauches in den eigenen vier Wänden geführt. "Kochen, Heizen, Geschirrspüler, Bürogeräte, aber auch Unterhaltungsgeräte kamen überdurchschnittlich zum Einsatz und der Effekt daraus wird auf den nächsten Energierechnungen wohl zum Teil signifikant zu erkennen sein", so E-Control-Vorstand Andreas Eigenbauer.

Am wechselfreudigsten sind weiterhin die Oberösterreicher: 2,3 Prozent der Oberösterreicher suchten sich einen neuen Stromlieferanten (24.438 Kunden) und 3,3 Prozent einen neuen Gaslieferanten (4.664 Kunden). Am zweithäufigsten wechselten die Kärntner mit 1,6 Prozent oder 6.288 Kunden bei Strom und 3,2 Prozent oder 446 Kunden bei Gas, gefolgt bei Strom von den Niederösterreichern mit 1,5 Prozent Wechslern oder 12.563 Kunden und bei Gas von den Steirern mit 2,9 Prozent oder 1.989 Kunden. Am seltensten wechselten sowohl ihren Strom- als auch Gaslieferanten die Vorarlberger.

(APA/red)

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