111 Anzeigen bei Verkehrsschwerpunkten in Wien

Die Wiener Polizei kontrollierte mehrere LKW-Fahrer.
Die Wiener Polizei kontrollierte mehrere LKW-Fahrer. ©APA/dpa
Die Wiener Polizei konnte bei Schwerpunktaktionen am Dienstag mehrere LKW-Fahrer aus dem Verkehr ziehen. 111 Anzeigen wurden ausgesprochen, die meisten gab es wegen Nichteinhaltung der Ruhezeiten.

Polizisten der Landesverkehrsabteilung Wien führten Schwerpunktkontrollen hinsichtlich der Transporte gefährlicher Güter sowie allgemeine Kontrollen von Schwertransporten durch. Am Ende konnte folgende Bilanz gezogen werden:

  • 52 Anzeigen – Nichteinhaltung Lenk- und Ruhezeiten
  • 22 Anzeigen – Überladung
  • 18 Anzeigen – technische Mängel
  • 13 Anzeigen – Verkehrsrecht allgemein
  • 4 Anzeigen – mangelnde Ladungssicherung
  • 2 Anzeigen – Geschwindigkeitsübertretungen

Bei einem Schwertransporter, der eine Baumaschine beförderte, wurde ein Gesamtgewicht von 76.450 Kilogramm anstatt der erlaubten 48.000 Kilogramm gemessen. Darüber hinaus war die Baumaschine nur mangelhaft gesichert bzw. hätte der Transport nur in der Nacht und nicht um die Mittagszeit auf der Südosttangente durchgeführt werden dürfen. Die Weiterfahrt wurde untersagt.

Tiefergelegt durch Überladung: So geht das nicht ©LPD Wien

Kanthölzer statt Stoßdämpfer

Bei der Kontrolle eines Kleintransporters in der Landesfahrzeugprüfstelle wurden mehrere schwere Mängel festgestellt. Neben einer löchrigen und durchgerosteten Bodenplatte waren statt den Stoßdämpfern Kanthölzer eingesetzt. Es wurden die Kennzeichentafeln und der Zulassungsschein abgenommen.

So sollten Stoßdämpfer nicht aussehen. ©LPD Wien

Bei einem weiteren Schwerpunkt der Landesverkehrsabteilung Wien wurde ein Lenker mit 143 km/h anstatt der erlaubten 80 km/h auf der A22 in Fahrtrichtung Strebersdorf gemessen. Dem Lenker droht nun ein Führerscheinentzugsverfahren.

(APA/red)

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