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11 Tote nach Bus-Anschlag in Karachi

Bei dem Selbstmordattentat im pakistanischen Karachi starben neun Franzosen und zwei Pakistanis. Es gibt keine Bestätigung für deutsche Opfer.

Bei der Explosion eines Sprengsatzes in der südpakistanischen Stadt Karachi sind nach Angaben der Polizei am Mittwoch elf Personen in einem vollbesetzten Bus getötet und 22 weitere Insassen verletzt worden.

Laut AFP sollen neun der Opfer Franzosen sein, Reuters berichtet außerdem laut Polizeiangaben zwei weiteren pakistanischen Toten. Ursprünglich war von deutschen Opfern die Rede, diese Aussagen fanden später keine Bestätigung mehr.

Unklar war zunächst, ob der Sprengsatz im Bus selbst oder außerhalb hochging. Der Sprengsatz sei hochgegangen, als der Bus gegen 08.00 Uhr (Ortszeit, 04.00 Uhr MESZ) an zwei Hotels in der Stadt vorbei gefahren sei. In einem der Hotels war das Cricket-Nationalteam von Neuseeland untergebracht. Begleiter des Cricket-Teams teilten Reuters mit, der Mannschaft in dem Hotel sei offenbar nichts passiert.

Die Fensterscheiben in den Hotels seien infolge der Druckwelle geplatzt. Man könne das Wrack des Busses auf der Straße sehen. Aber es herrsche zur Zeit große Verwirrung. Sicherheitskräfte untersuchten die Umgebung nach einem möglicherweise versteckten zweiten Sprengsatz.

Der Bus sollte die Ausländer vom Flughafen zu einem Hotel bringen.

Die Explosion ereignete sich in einem vornehmen Viertel der pakistanischen Handelsmetropole, in dem sich zahlreiche internationale Hotels befinden. Angeblich soll der Bus vor einem Hotel geparkt haben, um Gäste zusteigen zu lassen, als die Bombe hochging. Die Explosion riss einen großen Krater in die Straße. Krankenwagen bahnten sich sofort nach der Explosion durch den dichten Verkehr ihren Weg zum Tatort, überall heulten Sirenen.

Westliche Reisende in Pakistan waren in der Vergangenheit zu Vorsicht aufgerufen worden. Militante islamische Gruppen in Pakistan lehnen die Unterstützung der Regierung in Islamabad für die USA im Kampf gegen den Terror im Nachbarland Afghanistan ab. Diese Gruppen gelten als starke Sympathisanten der Taliban.

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