109 Lehrlinge bei den Stadtwerken

1.200 Jugendliche erhalten derzeit eine Ausbildung bei der Stadt und ihren Unternehmungen. Für 109 davon geht es jetzt bei den Wiener Stadtwerken los.

“Die Stadt Wien und ihre Unternehmungen nehmen ihre Verantwortung für die Jugend wahr. Derzeit erhalten insgesamt rund 1.200 junge Menschen bei der Wiener Stadtverwaltung und ihren Unternehmungen eine erstklassige Ausbildung”, erklärte Personalstadträtin Sonja Wehsely bei der Begrüßung von 109 neuen Lehrlingen, die im September ihre Ausbildung bei den Wiener Stadtwerken beginnen.

Auch im Magistrat beginnen im Herbst wieder rund 270 Jugendliche eine Lehre, die Wien Holding zählt heuer 15 neue Lehrlinge. Ihnen allen wünschte die Stadträtin “eine erfolgreiche und interessante Lehrzeit und einen guten Start in das Berufsleben”.

14 spannende Berufe können bei den Stadtwerken erlernt werden – von Bürokaufleuten über MechatronikerInnen oder KlimatechnikerInnen bis hin zu IT-TechnikerInnen erstreckt sich die Palette. Insgesamt bilden die Wiener Stadtwerke derzeit 360 Lehrlinge aus. Von den 360 Lehrlingen sind 96 dem kaufmännischen und 264 dem technisch-handwerklichen Bereich zuzurechnen.

Endlich Mädchen am Werk

Aus Sicht der für Personal und Frauenfragen zuständigen Stadträtin besonders erfreulich: “Langsam aber sicher erobern Mädchen bisherige Männerdomänen. Bei den Stadtwerken erlernen derzeit acht Mädchen einen technischen Beruf und auch bei der Wiener Stadtverwaltung werden es immer mehr”, so Wehsely.

Aber auch außerhalb ihrer eigenen Unternehmungen setze die Stadt Wien wichtige Schritte gegen die Jugendarbeitslosigkeit, unterstrich die Personalstadträtin. Gemeinsam mit den Wiener Sozialpartnern habe Wien ein umfangreiches Auffangnetz für rund 4.300 Jugendliche, die keine Lehrstelle in einem Unternehmen finden, beschlossen. Sie sollen auf einem Stiftungsplatz oder in einem speziellen Lehrgang eine adäquate Ausbildung erhalten.

Insgesamt werden heuer 48 Millionen Euro investiert, um entsprechende Lehrausbildungsplätze zu finanzieren. 25 Prozent der Kosten – also 11,5 Millionen Euro – übernimmt die Stadt Wien. Wien erhöht damit neuerlich die für Jugendausbildung im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Mittel um mehr als ein Drittel, und zwar um 3,1 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr.

Zusätzlich investiert Wien 650.000 Euro für die Fortsetzung der erfolgreichen Maßnahmen des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff).

Auch werden Unternehmen, die in die Lehrausbildung investieren, finanziell unterstützt, indem der waff die Kosten für die LehrlingsausbildnerInnen übernimmt.

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