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100 Tage vor WM wächst die Hoffnung in Brasilien

Sportlich ist Brasilien alles andere als Baustelle
Sportlich ist Brasilien alles andere als Baustelle
100 Tage vor Anpfiff der Fußball-WM sollen im Gastgeberland Brasilien die WM-Städte am Dienstag in den Nationalfarben erleuchten. Sportlich will die Selecao am Tag danach, am Mittwoch, im Testspiel gegen Südafrika im fernen Johannesburg ihre Topform unter Beweis stellen. Teamchef Luiz Felipe Scolari hat der Nation schon quasi versprochen, im Sommer den sechsten Titel für Brasilien zu holen.


“Jeden Tag bin ich überzeugter, dass wir die Copa gewinnen”, sagte der 65-Jährige kürzlich und begründete dies auch mit dem Enthusiasmus der Fans. “Wir werden immer zwölf auf dem Spielfeld und somit besser sein.” So weit die Theorie. Allerdings wollen da zumindest einige seiner 31 Kollegen, die zur WM anreisen, ein Wörtchen mitreden. Bei der WM vom 12. Juni bis 13. Juli stehen 64 Spiele in zwölf Städten und zwölf Stadien auf dem Programm.

Eine zentrale Countdown-Feier war am Dienstag zunächst nicht geplant. Doch dürften sich die Organisatoren nicht nehmen lassen, die bisherigen Fortschritte zu betonen. In den WM-Städten sollen zentrale Monumente und einige Stadien in den Nationalfarben Gelb und Grün angestrahlt werden. Das trifft sicher nicht auf die Baustellen in Sao Paulo und Curitiba zu, wo die Stadien erst Mitte Mai, also erst rund vier Wochen vor dem WM-Start fertig werden.

Zur WM werden rund 600.000 Fans aus dem Ausland erwartet. “Wir sind sehr gut vorbereitet, um die Sicherheit für alle zu garantieren”, versprach Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff, von der auch der Slogan “WM aller WMs” stammt. Vor allem die angekündigten Proteste bereiten den Sicherheitsexperten Sorgen. Rund 150.000 Polizisten und Soldaten sowie 20.000 private Sicherheitskräfte sind während des Turniers landesweit im Einsatz. Notfalls will die Staatschefin auch auf die Armee zurückgreifen.

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