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100 Jahre 'Die Lustige Witwe'

Die Wiener Stadt- und Landesbibliothek zeigt von 17. Juni bis 21. Oktober 2005 die Ausstellung "Weiber, Weiber, Weiber, Weib! Ach! 100 Jahre 'Die lustige Witwe'".

Der 1905 uraufgeführte Operetten-Welthit erfährt heuer, im allgemein ausgerufenen Lehár-Jubeljahr 2005, zahlreiche Premieren auf österreichischen Bühnen. Aus diesem Anlass beschäftigt sich die von Otto Brusatti und Norbert Rubey kuratierte Schau kritisch mit dem Werk, das heute allgemein lediglich als ein harmlos pikanter Operettenklassiker angesehen wird.

Jedoch bleibt diese Operette gleichzeitig wie jede Operette, damals wie heute, ein Archiv bürgerlicher Doppelmoral und der Hierarchien, die sie möglich machte. Festlich gekleidet für das bürgerliche Ritual streben die Massen, wann und wo immer die “Witwe” gegeben wird, zu den Aufführungsorten, an denen ihnen Unterhaltung und die Darbietung von Entlastungsphantasien versprochen werden.

Highlights der Ausstellung in der Wiener Stadt- und Landesbibliothek sind unter anderem die Originalpartitur der “lustigen Witwe”, Grisetten, Premierenbilder, Kostüme, Filmplakate, Danilos, Materialien für den Welterfolg Auch werden internationale Plakate aus der Zwischenkriegszeit, Rollenfotos der bekanntesten DarstellerInnen und Fotografien von aktuellen Inszenierungen gezeigt. Die Ausstellung bringt auch Lehárs Position nach 1938, gegenübergestellt derjenigen von ehemaligen Operettenstars aus dem KZ Theresienstadt. Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog mit Beiträgen u.a. von Marlene Streeruwitz, die ihren Beitrag “die lüsterne raubfrau” betitelt oder von Otto Brusatti (“Lustig ist das Witwenleben”), erschienen.

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