10 bis 15 Prozent weniger Operationen am AKH

Arbeitszeitgesetz mit ersten Auswirkungen am AKH
Arbeitszeitgesetz mit ersten Auswirkungen am AKH
Das neuen Arbeitszeitgesetz für Spitalsärzte führt nun zu ersten Einschränkungen für Patienten. Wie der "Kurier" am Freitag unter Berufung auf einen AKH-Personalvertreter berichtete, werden am Wiener AKH ab Montag zehn bis 15 Prozent weniger Operationen durchgeführt. Patienten sollen ab sofort per Merkblatt über die neue Situation informiert werden.


“Von den fünf bis sechs geplanten Eingriffen werden wir schon am Montag wohl einen absetzen müssen, weil es nicht genügend Anästhesisten gibt”, wird Günther Laufer, Vorstand der Herzchirurgie, zitiert. Notfälle seien von den Verschiebungen jedoch nicht betroffen. Grund für die Einschränkungen ist das neue Arbeitszeitgesetz für Spitalsärzte, das mit 1. Jänner 2015 in Kraft getreten ist.

Es sieht u.a. vor, dass Ärzte künftig nur noch 48 statt 60 Stunden pro Woche arbeiten dürfen. Derzeit verhandeln Ärztevertreter und Dienstgeber, eine Übergangsregelung fehlt im AKH – im Gegensatz zu anderen Wiener Spitälern – noch.

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