1. Österreichischer Handyfilmpreis: Potenzielle Nachwuchs-Filmemacher entdeckt

Im Rahmen des Europäischen Safer Internet Tages wurde gestern in Wien der 1. Österreichische Handyfilmpreis vergeben. Kinder und Jugendliche waren dazu aufgerufen, die technischen Möglichkeiten des Handys kreativ zu nutzen.

Die hochkarätig besetzte Jury war von den Einreichungen begeistert. Nachzusehen sind alle eingereichten Handyfilme auf http://www.handyfilmpreis.at .

Ein Handy, mit dem man nur telefonieren kann, gibt es heute schon fast nicht mehr. Ob MP3-Player, E-Mail-Funktion oder Kamera – Handys bieten immer mehr. Vor allem Kinder und Jugendliche kommen sehr früh mit dem Handy und all den Möglichkeiten, die es bietet, in Berührung. Der sinnvolle Umgang will aber gelernt sein.

 

Einen Impuls zur sinnvollen Handynutzung setzte die österreichische Initiative Handywissen.at. Sie rief den 1. Österreichischen Handyfilmpreis ins Leben. Unter dem Motto “move it” waren Kinder und Jugendliche aufgerufen, ihrer Kreativität mithilfe des Handys freien Lauf zu lassen. Im Rahmen des Europäischen Safer Internet Tages wurden die Sieger prämiert.

Von den zahlreichen kreativen Einreichungen waren die Organisatoren und die Jury begeistert. Einreichen konnte man alle Filme, die mit einer Handykamera gedreht worden waren. Eine Nachbearbeitung am Computer war erlaubt.

“Beim Handyfilmpreis ging es nicht um das technisch perfekte Video, sondern um kreative Ideen zu einem Thema, das Jugendliche bewegt”, erklärt Jurymitglied Herbert Rosenstingl vom Jugendministerium. Und die Themen, mit denen sich die Jugendlichen befasst haben, sind durchaus vielfältig und kreativ. Die Bandbreite reicht von der tanzenden Katze, über perfekt gedrehte Comedyfilme bis hin zu Liebes- und Medienthemen.

So schwer es der Jury auch fiel, fällte sie schlussendlich doch eine Entscheidung. Diese wurde bei der offiziellen Präsentation im Rahmen des Europäischen Safer Internet Tages verkündet.

Auf dem dritten Platz landete der Film “Wireless”. Der Stummfilm zeigt mit einfachen aber eindrucksvollen Bildern das Risiko des Treffens von Online-Bekanntschaften. “Pimp my Kugelschreiber” gewann den zweiten Platz. Dieser Film karikiert auf unverkrampfte und originelle Weise die Pimp-up Produktionen der Jugendsender. Den ersten Platz belegte der Film “Requiem Remade”, der die Jury durch den beeindruckenden Umgang mit dem Thema Drogenmissbrauch überzeugen konnte.

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