Wings for Life World Run: Am Sonntag wird auch in Wien für den guten Zweck gelaufen

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Am Sonntag wird beim Wings for Life World Run wieder für den guten Zweck gelaufen.
Am Sonntag wird beim Wings for Life World Run wieder für den guten Zweck gelaufen. - © Philip Platzer for Wings for Life World Run
Kommenden Sonntag werden an 25 Austragungsorten in 24 Ländern über 100.000 Teilnehmer beim Wings for Life World Run mitlaufen. Alle Details zum Event in Wien.

In Wien – und nicht nur dort – wird wieder für einen guten Zweck gelaufen: Am 7. Mai findet der Wings for Life World Run statt. Zu dem Laufevent werden in der Bundeshauptstadt wieder Tausende Teilnehmer erwartet, wie die Organisatoren in einer Aussendung mitteilten. Der Wohltätigkeitslauf findet an insgesamt 25 Austragungsorten in 24 Ländern statt, wobei mehr als 100.000 Aktive erwartet werden.

Das Event wird von einer Privatstiftung für die Rückenmarkforschung organisiert. Ziel der Charity-Aktion sei es, so heißt es, Querschnittslähmung zu heilen. Gestartet wird am Sonntag zeitgleich, also unabhängig davon, ob am jeweiligen Ort gerade Tag oder Nacht ist. In Wien fällt um 13:00 Uhr der Startschuss am Rathausplatz, nachdem in den vergangenen Jahren der Karlsplatz Ausgangspunkt war.

Wings for Life World Run: So verläuft die Route

Die Route führt unter anderem über den Ring, die Wienzeile, den Gürtel und die Mariahilfer Straße. Ein Ziel gibt es – anders als bei klassischen Laufveranstaltungen – nicht. Vielmehr wird ein sogenanntes Catcher-Car eine halbe Stunde nach dem Start losgeschickt. Das Auto beginnt mit einer Geschwindigkeit von 15 km/h und wird sukzessive schneller. Wenn alle teilnehmenden Läufer bzw. Rollstuhlfahrer eingeholt sind, ist das Rennen vorbei. Die globalen Bestmarken halten seit dem Vorjahr der Italiener Giorgio Calcaterra mit 88,44 km und die Japanerin Kaori Yoshida mit 65,71 km.

Wie schon in den vergangenen Jahren gehen in Österreich auch wieder eine Reihe prominenter Teilnehmer an der Start: Dabei sind etwa Skistar Marcel Hirscher und seine nicht minder prominenten Skisprung-Kollegen Andreas Goldberger und Thomas Morgenstern. Auch Sportler, die nach Unfällen querschnittsgelähmt sind, werden wieder erwartet – etwa die ehemalige Hochspringerin Kira Grünberg und der im Vorjahr am Kulm gestürzte Skispringer Lukas Müller. Hinter dem Steuer des Catcher-Cars sitzt der querschnittsgelähmte Rallye-Fahrer Reini Sampl.

Eine Anmeldungen ist noch bis zum morgigen Donnerstag, 13:00 Uhr, möglich. In den ersten drei Jahren des Runs registrierten sich weltweit 212.156 Läufer, die insgesamt 2,815.457 Kilometer zurücklegten. Gleichzeitig wurden 13,6 Millionen Euro für die Rückenmarkforschung gesammelt. Gelaufen wird heuer unter anderem – neben Wien – in Dubai, im norwegischen Stavanger, in der mexikanischen Stadt Guadalajara oder in Tainan in Taiwan.

(APA, Red.)

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