Wiener Donauturm als “Ladenhüter”: Wahrzeichen wartet noch auf Käufer

Nach wie vor ohne Käufer: der Wiener Donauturm im Donaupark
Nach wie vor ohne Käufer: der Wiener Donauturm im Donaupark - © APA
Ein Wiener Wahrzeichen als Ladenhüter? Die Bank Austria sucht nach wie vor einen Abnehmer für den 252 Meter hohen Donauturm. “Der Verkaufsprozess ist noch im Gange”, sagte ein Sprecher der Bank. Man sei aber zuversichtlich, die Sache noch in diesem Jahr abzuschließen.

Das Bieterverfahren um den monolithischen Gigant samt Panoramarestaurant läuft bereits seit Februar.

Langwieriger Verkaufsprozess des Wahrzeichens

Mit geringem Interesse oder zu niedrigen Angeboten habe die lange Suche nichts zu tun. “Das war von vornherein ein länger angelegtes Prozedere”, versicherte der Sprecher. Schließlich wolle man sicherstellen, dass der künftige Eigentümer die “Integrität” des Turms wahrt: “Er soll ja ein touristisches Wahrzeichen und der Öffentlichkeit zugänglich bleiben.” Das mache im Vorfeld nicht zuletzt ausführlichere Gespräche notwendig. Interessenten seien jedenfalls vorhanden. Zum anvisierten Kaufpreis bzw. zur Frage, ob man auch mit ausländischen Investoren im Gespräch sei, wollte man sich nicht äußern.

Bank Austria-Eigentum: Wiener Donauturm

Der Donauturm wurde am 16. April 1964 anlässlich der Internationalen Gartenschau im Donaupark eröffnet. Er gehört derzeit noch zu 95 Prozent der Bank Austria, die ihre Anteile jetzt veräußern will. Den unverkäuflichen Rest hält die Brau Union.

(apa/red)

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