Weniger Wahlberechtigte in der Steiermark als im Jahr 2010

Weniger Wahlberechtigte in der Steiermark.
Weniger Wahlberechtigte in der Steiermark. - © APA/dpa
Wie schon bei der Nationalratswahl 2013 ist auch für die Landtagswahl die Zahl der steirischen Wahlberechtigten etwas gesunken. Dies liegt an einem recht deutlichen Rückgang der Frauen im wahlfähigen Alter (ab 16 Jahren), während die Männer wiederum zulegten – aber nur leicht.

964.689 Wahlberechtigte wies das Land Steiermark – vorläufig – zu Beginn des Reklamationsverfahrens (also der Aktualisierung der Wählerverzeichnisse) aus. Das waren um 2.211 bzw. 0,23 Prozent weniger als 2010, wo 966.900 Steirer an der Wahl teilnehmen durften.

Dabei ist die Zahl der Männer weiter gestiegen, um fast 1.600 – während heuer 3.802 Steirerinnen weniger wahlberechtigt sind. Die Zahl der wahlberechtigten Frauen ist damit wieder unter die 2010 knapp überschrittene 500.000er-Grenze gesunken, auf jetzt 496.473. Und die Männer (die traditionell immer den kleineren Teil stellen) sind mit 468.216 etwas näher gerückt.

Zahl der Wahlberechtigten am 13. Mai fix

Endgültig steht die Zahl der Wahlberechtigten am 13. Mai fest, wenn die Wählerverzeichnisse abgeschlossen werden. Wahlberechtigte, die nicht im richtigen Wahlverzeichnis stehen – etwa nach einem Wohnortwechsel – können dagegen heuer erstmals bei Gericht berufen. Missfällt ihnen auch die Entscheidung der Gemeindewahlbehörde gegen ihren Einspruch, können sie eine Beschwerde beim Landesverwaltungsgericht einbringen.

Die Zahl der Wahlberechtigten steigt – ebenso wie die Einwohnerzahlen – in den meisten Ländern durchgehend seit 1945. Wobei zuletzt auch die Absenkung des Wahlalters von 18 auf 16 Jahre ein zusätzliches Plus bedeutete. Kärnten wies allerdings bei der letzten Landtagswahl 2013 (erstmals seit 1945) weniger Wahlberechtigte aus als zuvor. Und Wien hatte bei der Nationalratswahl 2013 weniger Wahlberechtigte als bei der Bundesheer-Volksbefragung 2010. Im Oktober wird sich bei der Landtags- und Gemeinderatswahl zeigen, ob der rückläufige Trend auch in der Bundeshauptstadt angehalten hat.

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(APA)

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