Von Mähtraktor auf Donauinsel Überfahrene dürfte noch gelebt haben

Eine Frau, die auf der Donauinsel in einer Wiese lag, wurde überfahren und starb
Eine Frau, die auf der Donauinsel in einer Wiese lag, wurde überfahren und starb - © dpa (Sujet)
Jene Wienerin, die am Mittwoch bei Mäharbeiten auf der Wiener Donauinsel überfahren worden war, dürfte laut vorläufigen Ergebnissen der Gerichtsmediziner noch gelebt haben. Das toxikologische Gutachten soll weiteren Aufschluss über ihrem Zustand bringen.

Anhand des Gutachtens soll festgestellt werden, ob die 32-jährige Wienerin unter Drogen- oder Alkoholeinfluss gestanden ist, stand am Donnerstag laut Polizei aber noch aus.

32-Jährige hörte den Traktor nicht

“Es ist ungewöhnlich, dass sie den Traktor nicht gehört hat. Deshalb wird erst das Ergebnis des Gutachtens Aufschluss über den tatsächlichen Hergang geben”, sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger. Der Lenker des Mähtraktors soll indes wegen fahrlässiger Tötung angezeigt werden. “Das kann sich – abhängig vom toxikologischen Befund – aber natürlich wieder ändern. Derzeit wird er aber als Beschuldigter geführt”, sagte Eidenberger.

Frau im Gras auf der Donauinsel nicht gesehen

Beim Auffindungsort handelte es sich um eine große Grünfläche in der Nähe der Ostbahnbrücke in der Donaustadt. Der Arbeiter hatte die Frau offenbar im rund einen Meter hohen Gras nicht sehen können und sie überfahren. Die Wienerin, deren Alter nun mit 32 angegeben wurde, war vollständig bekleidet und hatte einen Ausweis bei sich, laut Polizei ist sie beschäftigungs- und wohnungslos. Der Arbeiter war kurz vor 9.00 Uhr auf den im meterhohen Gras liegenden Körper gestoßen.

(apa/red)

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