Van der Bellen-Team muss ein viertes Mal Spenden für den Wahlkampf sammeln

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Alexander Van der Bellen und Wahlkampfleiter Lothar Lockl (R)
Alexander Van der Bellen und Wahlkampfleiter Lothar Lockl (R) - © APA
Noch einmal 1,5 Millionen nötig: Die Verschiebung der Bundespräsidenten-Wiederholungswahl stellt das Team Alexander Van der Bellens noch einmal vor die Herausforderung, die Mittel für den Wahlkampf aufzubringen.

Da die für den Oktober-Termin gesammelten Spenden zu drei Viertel aufgebraucht sind, sind noch einmal 1,5 Millionen Gelder von Unterstützern nötig, um den jetzt vierten Wahlkampf im Zuge der BP-Wahl zu finanzieren.

Spenden für sichtbare BP-Wahl-Kampagne benötigt

Wieder braucht der Verein “Gemeinsam für Van der Bellen” mindestens zwei Millionen Euro für eine österreichweit – nicht nur in Städten, sondern auch kleinen Landgemeinden – sichtbare Kampagne. So viel hatte man für den 2. Oktober beisammen – aber 1,5 Millionen davon sind ausgegeben für Plakate, Veranstaltungen, Infomaterial und Social Media-Aktivitäten.

“Dass ein Klebstoff-Problem jetzt dazu führt, dass diese Mittel aus privaten Spenden nicht mehr zur Verfügung stehen ist ärgerlich, aber leider nicht zu ändern”, zeigte sich Wahlkampfmanager Lothar Lockl im APA-Gespräch “zuversichtlich für die nächste große Herausforderung”.

Private Spendengelder “das Rückgrat” für Van der Bellen-Budget

Für Van der Bellens Wahlkampfbudget sind private Spendengelder “das Rückgrat”. Bisher gab es ein paar größeren Beträgen etwa von Hans-Peter Haselsteiner, aber vor allem kleinere Zuwendungen. Für die Wiederholungswahl machten seit 1. Juli mehr als 10.000 Bürger Geld für den Ex-Grünen-Chef locker, die Durchschnittsspende betrug 100 Euro.

Besonders erfolgreich war die Aktion “Spende ein Plakat”. Diese wird deshalb neu aufgelegt, kündigte Lockl an: “Ich hoffe, dass es noch einmal gelingt, dass uns sehr viele Menschen direkt unterstützen, mit großen oder kleineren Beträgen.” Dies möglichst bald, “in den nächsten Tagen und Wochen”. Denn auch wenn der 4. Dezember noch fern ist, hat man zum Spendensammeln nicht mehr allzu viel Zeit. Ende September, Anfang Oktober sollte man, so Lockl, möglichst einen Überblick haben, ob es gelingt, den Wahlkampf sicherzustellen.

(apa/red)

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