Umfrage zur Bundespräsidentenwahl: Gehen Sie am Sonntag wählen?

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Stimmzettel und Wahlkarte für die Wahl des Bundespräsidenten
Stimmzettel und Wahlkarte für die Wahl des Bundespräsidenten - © APA/GEORG HOCHMUTH
Die Wahlbeteiligung hängt generell von einer Vielzahl an Faktoren ab. Dass bei der BP-Wahl 2016 sechs Kandidaten auf dem Stimmzettel stehen, ist ein Faktor, der dazu führen könnte, dass mehr Menschen von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Hand aufs Herz, VIENNA.at möchte wissen: Werden Sie wählen gehen?

10.500 Wahllokale werden in ganz Österreich am Sonntag ihre Pforten öffnen. Insgesamt 6,382.484 Österreicher sind bei der BP-Wahl 2016 wahlberechtigt. Wie viele von ihrem Wahlrecht am 24. April 2016 jedoch aktiv Gebrauch machen, wird sich zeigen.

Sechs Kandidaten zur Wahl

Die Vielzahl an Kandidaten, die für das Amt des Bundespräsidenten zur Wahl stehen, dürfte die zuletzt erschreckend niedrige Wahlbeteiligung wieder anheben. Zwischen Alexander Van der Bellen, Irmgard Griss, Rudolf Hundstorfer, Andreas Khol, Norbert Hofer und Richard Lugner hat man diesmal die Qual der Wahl.

2010, bei der Wiederwahl Fischers, nützen nur wenig mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten (53,6 Prozent) ihr Wahlrecht. Für die BP-Wahl 2016 rechnen Meinungsforscher mit rund 70 Prozent Beteiligung.

Termine bis zur Wahl - Tabelle; Ergebnis der Wahlen 2004 und 2010 - Tortengrafik GRAFIK 0072-16, 88 x 68 mm

Briefwahl erleichtert Wahlbeteiligung

Ein Beitrag für eine höhere Wahlbeteiligung ist auch die Briefwahl. Wahlkarten dafür können noch bis Mittwoch schriftlich und bis Freitag persönlich beantragt werden. Anders als 2010 müssen heuer die Stimmen der Briefwähler spätestens am Sonntag, 17.00 Uhr, bei den zuständigen Wahlbehörden eingetroffen sein.

Wahlkarten können – sofort ab Erhalt – per Post kostenfrei an die (aufgedruckten) Adresse geschickt, aber auch persönlich oder per Boten dort abgegeben werden. Die persönliche Abgabe bzw. die durch “Boten” ist auch am Wahlsonntag selbst in jedem der rund Wahllokale Österreichs möglich.

Bundespräsidentenwahl 2016: Wetter als beeinflussender Faktor

Ein Faktor, der die Wahlbeteiligung grundsätzlich beeinflusst, ist auch immer die Wetterlage. Dass bei schönem Wetter ein schwächeres Interesse am Urnengang herrscht, weil Herr und Frau Österreicher Freizeitaktivitäten den Vorzug geben, war immer wieder zu beobachten. Umgekehrt kann auch auffallend schlechtes Wetter demotivieren, wählen zu gehen – wenn man bei Kälte und Nässe die eigenen vier Wände an einem Sonntag nicht freiwillig verlassen will. Jetzt sind Sie gefragt: Wie wichtig ist es Ihnen, bei der Bundespräsidentenwahl 2016 von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und Ihre Stimme abzugeben?

 

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