The Makemakes als große Sprücheklopfer beim ESC in Wien: “We love beer!”

Von Sarah van den Berg
Dafür, dass sie sich ein Blatt für den Mund nehmen, sind die österreichischen Song Contest-Teilnehmer The Makemakes nicht bekannt. Warum sollten sie sich also bei der Pressekonferenz nach ihrer zweiten Probe auf der Stadthallen-Bühne anders verhalten? Gesprochen wurde über Bier, die Bedeutung ihres Songs und den Umgang mit Kritikern.

Frontmann Dominic Muhrer gab sich am Mittwoch nach der zweiten Probe auf der Stadthallen-Bühne gewohnt selbstbewusst: “Alle Länder haben schon in den vergangenen Tagen die Bühne kennengelernt. Heute hat die Bühne mal uns kennengelernt.” Am Konzept der Bühnenshow musste nichts geändert werden, nur einige Kameraeinstellungen und Lichteffekte wurden verändert. Den größten Effekt – das brennende Klavier – bekam man bei dieser Probe jedoch leider nicht zu sehen. Man habe nicht genügend Instrumente, die man abbrennen lassen könne, so die Begründung. Erst am Freitag bei der zweiten Probe wird es wieder Flammen auf der Bühne in der Stadthalle geben – und natürlich am Samstag beim großen Finale.

Sprüche bei der Pressekonferenz

Die Pressekonferenz der Makemakes am Mittwoch.

Mehr Musikalisches wurde gar nicht groß besprochen. Stattdessen interessierten sich die internationalen Journalisten für das ESC-Bier, das die Band gebraut hat. “We love beer”, lautete die Antwort der Bandmitglieder auf die Frage nach dem Warum. Zwischen Rockmusik und Alkohol gebe es schließlich auch eine Verbindung.

Etwas überraschend war die Antwort auf die Frage, worum es in “I Am Yours” eigentlich gehe. Freundschaft, nicht Liebe sei das große Thema, erklärten die Jungs. Außerdem gehe es auch um gesellschaftliche Zustände, schließlich gebe es zu viel Geiz auf dieser Welt – “make love not war”.

Kritik an The Makemakes

Anschließend wurde darüber gesprochen, wie man mit Kritik umgehe. Dass ein Musikkritiker sie als “Schlaftabletten” bezeichnet hat, kann die österreichischen Song Contest-Teilnehmer nicht aus der Ruhe bringen. “Der kennt uns gar nicht”, so ihre Reaktion. Und: “Leute, die so etwas sagen, müssen sich mal unser neues Album anhören.”

Mehr Infos rund um den Song Contest finden Sie hier. (SVA)

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