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Strenger Dresscode beim Opernball: Kein Zutritt ohne Frack und großes Abendkleid

Mit Frack und langem Abendkleid liegt man beim Opernball goldrichtig
Mit Frack und langem Abendkleid liegt man beim Opernball goldrichtig ©APA/HERBERT NEUBAUER
Wer den Ball der Bälle am 8. Februar besuchen will, kommt mit einem einfachen Anzug nicht davon - ein Frack muss es schon sein, will man die strikte Kleiderordnung beim Opernball nicht verletzen. Für die Damen ist ein langes Abendkleid Pflicht.
Gut angezogen zum Ball
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Der Opernball nähert sich in Riesenschritten: In gut einer Woche heißt es wieder “Alles Walzer” in der Wiener Staatsoper. Am 8. Februar geht dort der glamouröseste Ball der Bundeshauptstadt über die Bühne. Entsprechend elegant muss auch das Outfit der Besucher sein. Es gilt ein strikter Dresscode: Frack für Männer und großes, langes Abendkleid für Frauen. Zutritt zur Veranstaltung gibt es nur, wenn die Kleidervorschrift eingehalten wird.

Hautenge Kleider sind ein No-Go am Wiener Opernball

Für die Besucherinnen des Opernballs gilt: Großes, langes Abendkleid ist Pflicht. Die Robe muss zumindest knöchellang sein und sollte einen weiten Rockteil haben. Ein hautenges Kleid geht nicht. Abgesehen davon gibt es modischen Spielraum: “Das Kleid muss nicht pompös sein. Ob das jetzt mit Stickereien ist und mit Spitzen oder mit Applikationen oder aus fünf verschiedenen Stoffarten, bleibt der Trägerin selbst überlassen. Aber natürlich soll es festlich sein”, erklärte Irmie Schüch-Schamburek, Autorin der Moderatgeber “dresscode woman” und “dresscode man.”

Bei den Farben gibt es keine Verbote. In punkto Material hingegen schon: Baumwolle, Leinen, Plastik oder Leder gehen gar nicht. Alternativ zum Ballkleid kann auch eine Festtagstracht bzw. je nach Kultur das traditionelle Festtagsgewand am Opernball getragen werden.

Korrekter und gelebter Dresscode: Zwei Paar Schuhe

In punkto Schuhwerk hat Frau zwei Möglichkeiten: “Man muss unterscheiden zwischen dem korrekten Dresscode und dem gelebten Dresscode.” Ersterem zufolge müssen außer bei einem Sommerball die Schuhe vorne geschlossen sein: “Es müssen Abendschuhe sein, sie müssen nicht zwingend einen Absatz haben. Man könnte theoretisch auch abendliche Ballerinas tragen.” Auch eine Strumpfhose gehört zum Outfit dazu. Im Laufe der Jahre habe es sich aber eingespielt, dass die Frau Abendsandalen trage, so Schüch-Schamburek: “Aber die natürlich ohne Strümpfe.”

Die Tasche hat klein und elegant zu sein. Nach strengen Dresscoderegeln sind bei eleganten Anlässen nur Schmuckuhren erlaubt. Dabei handelt es sich entweder um eine “Mystery-Uhr” mit verstecktem Ziffernblatt, die auf den ersten Blick nicht als Zeitmesser erkennbar ist, oder um eine Uhr, die mit Steinen besetzt ist. Ob diese echt sind oder nicht, bleibt der Trägerin überlassen. Wichtig ist, dass es nicht billig aussieht. Dasselbe gilt für das Geschmeide: Modeschmuck ist erlaubt, sofern er hochwertig ist.

Auch Dessous sollen passen

Ballbesucherinnen sollten nicht nur auf das Darüber, sondern auch auf ein adäquates Darunter achten: “Wenn man einen dünnen Stoff anhat und es zeichnet sich die Unterhose oder der BH-Träger durch oder es hängt das Bäucherl nach vorn, weil der Stoff ein bissl stretchig ist, dann ist das einfach schade. Und das ist etwas, worauf die Damen viel zu oft vergessen”, so Schüch-Schamburek. Es gebe tolle Funktionswäsche, welche “die etwaigen Rundungen schön ‘shaped'”, so ihr Hinweis.

Bei Make-up und Frisur gilt es, folgende Spielregeln zu beachten: Die Frisur sollte perfekt sitzen und sich vom Alltagslook abheben. “Es muss eine Abendfrisur sein”, unterstrich die Expertin. Das Make-up sollte zum Stil, Typ und Alter der Trägerin passen.

Männer haben’s am Opernball leichter

Weitaus weniger herausfordernd ist das Opernball-Styling für Männer: Sie müssen einen Frack tragen. “Da gibt es keine großen modischen Spielereien”, erklärte Schüch-Schamburek. Immerhin kann zwischen zwei Frackschnitten gewählt werden: Bei dem einen schließt die weiße Weste exakt mit dem Vorderteil der Jacke ab, bei dem anderen schaut sie zwei Zentimeter unterhalb hervor. Eine Krawatte wird zum “Pinguin” nicht getragen, vielmehr eine weiße Masche. Statt dem Gürtel kommen Hosenträger zum Einsatz. Dazu werden Lackschuhe oder “Herrenpumps” mit Ripsschleife getragen. Für Männer gibt es ein absolutes No-Go: die Armbanduhr. Erlaubt ist nur die Taschenuhr.

Schüch-Schamburek war bereits mehrmals Gast auf dem Wiener Opernball. Ihr Eindruck: Der Großteil der Besucher hält sich an die Kleiderordnung. “Aber ich habe schon einige Mode-Fauxpas auch gesehen. Eines der schlimmsten Dinge war eine Dame, eine österreichische Dame, die in einem Sari mit Flip Flops gekommen ist”, erinnerte sie sich an eine Opernball-Besucherin, welcher der Dresscode offenbar nicht bekannt war.

(apa)

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