Spitalsärzte: Neuestes Angebot der Stadt Wien wird von roten Ärzten akzeptiert

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ÄK-Präsident Thomas Szekeres bleibt skeptisch.
ÄK-Präsident Thomas Szekeres bleibt skeptisch. - © APA (Sujet)
Die Sozialdemokratischen Ärzte haben sich dafür ausgesprochen, das neueste Angebot der Stadt Wien bei der Umsetzung der neuen Arbeitszeitrichtlinien im Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) zu akzeptieren. Damit seien 90 Prozent der Forderungen der Ärztekammer erfüllt, hieß es in einer Aussendung. Die endgültige Entscheidung wird es allerdings erst bei einer Kuriensitzung am kommenden Montag, den 8. Juni 2015, geben.

“Die neuen Dienstzeitregelungen ermöglichen eine patientenorientierte Versorgung unter Rücksichtnahme der Bedürfnisse der MitarbeiterInnen, die neue Besoldung sichert eine national und international vergleichbare adäquate Entlohnung”, heißt es in der Aussendung der roten Ärzte – übrigens auch jene Fraktion, die derzeit den Präsidenten der Wiener Ärztekammer, Thomas Szekeres, stellt.

Personalumschichtungen, aber keine zusätzlichen Zuschläge für Dienste

Dieser hatte sich wenig enthusiastisch zu dem neuen Angebot der Stadt geäußert, denn dieses beinhaltet zwar u.a. Personalumschichtungen statt Kürzungen, jedoch nicht die geforderten zusätzlichen Zuschläge für Nacht- und Feiertagsdienste. Weitere Geldmittel hat Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) allerdings bereits kategorisch ausgeschlossen.

Präsident der Wiener Ärztekammer Thomas Szekeres ist skeptisch

Am Montagnachmittag wird das Angebot der Stadt dann der gesamten Kurie der angestellten Ärzte vorgelegt. In der Vergangenheit hatte diese bereits zwei – von der Ärztekammer mitverhandelte – Ergebnisse abgelehnt. Auch diesmal zeigte sich Szekeres im Vorfeld der Sitzung skeptisch: Er rechne nicht mit einer Annahme sagte er zur APA.

(apa/red)

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