/slash einhalb Filmfestival in Wien: Horror, Satire und jede Menge Ausgefallenes

Von Christoph Stachowetz
Gewohnt Ungewöhnliches beim Wiener /slash Filmfestvial
Gewohnt Ungewöhnliches beim Wiener /slash Filmfestvial - © slash Filmfestival
Auch heuer dürfen sich Freunde von schrägen filmischen Gustostücken schon jetzt freuen: Mit dem /slash einhalb Filmfestival wurde erneut ein Wartezeitverkürzer für den Hauptevent Ende September aus dem Boden gestampft. Von männerfressenden Meerjungfrauen bis hin zu nachsynchronisierten Vintage-Erotik-Schund ist alles dabei.

Von 28. bis 30.04. zeigt Veranstalter Markus Keuschnigg und sein Team wieder die fantastische Seite des Kinos. In Kooperation mit dem kurz zuvor stattfindenen Linzer Filmfestival Crossing Europe bringt Keuschnigg auch die dortigen Österreich-Premieren aus der Nachtsicht-Schiene in das Wiener Filmcasino.

Auffälliges und Ausfälliges im Filmcasino

Insgesamt 12 Filme zählt das Mini-Filmfest, in Sachen Abwechslung hat man sich bei der Auswahl nicht erneut nicht zurückgehalten. So darf man sich über das bereits beim renommierten Sundance Film Festival Furore machende Debüt von Robert Eggers, “The Witch“, freuen, bei dem kunstvoll und atmosphärisch mit Themen wie schwarzer Magie und psychologischem Horror gespielt wird. Ein polnisches Horror-Musical mit mordenden Meerjungfrauen, die in einem Nachtclub um den gleiche Mann buhlen, erwartet Zuseher bei “The Lure“. Düsteres bietet Regie-Neuling Osgood Perkins, seines Zeichens Sohn von “Psycho”-Star Anthony Perkins: Mit “February” darf man sich einen verschachtelten Horrfilm mit Mädcheninternat-Setting erwarten. Nicht minder erwähnenswert erscheint der schon mit seinem Titel auf Satire hinweisende “In Search of the Ultra-Sex“. Das französische Comedy-Duo Nicolas und Bruno hat sich hierbei aus dem reichhaltigen Fundus der Pornos aus den 70er und 80er bedient und aus knapp 100 jener Werke eine absurd-unterhaltsame Montage samt Nachsynchronisation erstellt.

Special Screening zum Kartenvorverkauf

Mit dem österreichweit exklusiv in der Originalversions-Fassung gezeigten “Hardcore Henry” wird der Vorverkauf am kommenden Freitag, dem 15.04., passend eingeläutet. Eine durchgehende Achterbahnfahrt an Actionsequenzen hat man wohl schon oft gesehen, hierdarf man die atemberaubend inszenierte Sci-Fi-Action aus der Ego-Perspektive des Protagonisten erleben.

Einzeltickets mit freier Platzwahl für das von 28. bis 30.04. stattfindende /slash einhalb Filmfestival sind ab 9,- Euro über die Homepage und vor Ort erworben werden, Ein Kombi-Ticket für sechs Film kommt auf 48,- Euro. Wer sich den auf 20 Stück limitierten Festivalpass für alle Filme kaufen will, bezahlt 88,- Euro. Die ersten zehn Pass-Kaufer erhalten zwei Tickets für Hardcore Henry obendrauf.

>> Zum Programm des /slash einhalb Filmfestival

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