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"Schimpfen wie ein echter Wiener": 10 Lieblingsschimpfwörter

Können Sie schimpfen wie ein echter Wiener?
Können Sie schimpfen wie ein echter Wiener? ©APA/Holzbaum Verlag
Ein "echter Wiener" weist im Volksmund so manche Eigenschaften auf - darunter das herrlich-grantige Fluchen. Der Holzbaum Verlag präsentiert mit seinem neuen Werk "Schimpfen wie ein echter Wiener" einen praktischen Guide durch die Sprachenwelt der Wienerischen Kraftausdrücke. Hier unsere 10 Favoriten!
Dialekt: Sprechen Sie Wienerisch?
Top-Klischees der Wiener
“Mei Dialekt is ned deppat!”

“Wiener Kultur, das ist Kunst und Musikgenuss, Kaffee und Schnitzerl, sprühender Charme und fröhliche Weinseligkeit. A so a Schas! Mindestens genau so wichtig ist in Wien die Schimpfkultur,” schreibt das brandneue “Stadtbekannt”-Werk “Schimpfen wie ein echter Wiener”.

Ein praktisches kleines Handbuch für all jene, die ihr Wienerisch aufpolieren, den Wortschatz erweitern oder schlicht und einfach herzlich lachen wollen. VIENNA.at hat ebenfalls  – unter viel Gelächter – laut durch die Redaktion geflucht und dabei folgende 10 Lieblinge gefunden, die für vielerlei Alltagssituationen gut brauchbar sind:

10 praktische Phrasen zum Schimpfen auf Wienerisch

1)  “Heast du Beidl, schleich di!” – kennt man ja, aber was ist die tatsächliche Bedeutung? Kapitel 1 klärt auf: Der “Beidl” ist Wienerisch für das männliche Glied und seine Anhängsel und zudem ein hervorragendes Schimpfwort für unliebsame Zeitgenossen.

2) “Jetzt is ois im Oasch” – ebenfalls ein Klassiker, um auszudrücken, dass sich nun leider alles zum Schlechten gewandt hat.

3) “Des interessiert mi so vü wia a Schas im Woid” – auch sehr alltagstauglich, der “Darmwind im Walde”, mit dem Desinteresse an einem Sachverhalt kundgetan oder dieser als ungeheuerlicher Unfug deklariert wird.

4) “A Gfüüda” – gerade in der wärmeren Jahreszeit ein gerne genutzter Begriff, um auf die offenkundige Leibesfülle von Mitmenschen aufmerksam zu machen.

5) “Schau da den o, dem geht da Reis!” – der Zeitgenosse dort drüben hat offensichtlich Angst.

6) “Der gschissene Kieberer hot ma an Strofzettl gebm” – auch immer wieder alltagstauglich: “Der verwünschenswerte Polizist hat mir einen Strafzettel gegeben.”

7) “Guakn, blede” (f.), “Grießknedl, blada” (m.) – aus dem Reich der Kulinarik, Bezeichnungen für eine überflüssige Frauenperson oder eine beleibte Mannsperson.

8) “Da krieg i an Hois!” – wörtlich: “Da bekomme ich einen Hals.” Also “das regt mich wirklich sehr auf.”

9) “Drah di, Deppata!” – “dreh dich um und geh weg, du Blödmann”. Sehr praktisch, wenn man eine unangenehme Unterhaltung endlich beenden möchte.

10) “Der Voidillo hot ausgschissn bei mia!” – “diesen Vollidioten respektiere ich nicht mehr” – zu verwenden in verschiedensten Lebenslagen.

>> Sie wollen mehr? Stadtbekannt hat sich für„Schimpfen wie ein echter Wiener“ die absoluten Schmankerln aus dem Wortsumpf Wiens geangelt. Erfahren Sie alles über hirnwaache Tschecheranten, Bettbrunzer, Schastrommeln, Sauzechn und Hendlpuderer. Lernen Sie, wie man gekonnt und stilvoll sudert, raunzt, wütet und Schmäh führt. Mit Cartoons von Maria Antonia Graff. 128 Seiten, Softcover, ISBN 978-3-902980-43-4, erhältlich um 9, 99,- Euro.

In diesem Sinne …

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