Regierung kritisiert Beeinflussung der Wähler durch Umfragen zur BP-Wahl

Faymann und Mitterlehner kritisieren die Beeinflussung der Wähler durch Umfragen.
Faymann und Mitterlehner kritisieren die Beeinflussung der Wähler durch Umfragen. - © APA
Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) äußern Kritik an den Umfragen zur Bundespräsidentenwahl. Ein generelles Verbot dafür ist aber kein Thema.

Mitterlehner ärgerte sich darüber, “wie mit Meinungsumfragen Politik gemacht wird”. Faymann forderte die Wähler auf, mit Umfragen vor einer Wahl kritisch umzugehen. Beide halten aber nichts von einem Umfrageverbot, wie sie am Dienstag im Pressefoyer nach dem Ministerrat sagten.

Mitterlehner zur BP-Wahl: “Mit Meinungsumfragen wird Politik gemacht”

Ein solcher Vorstoß würde laut Mitterlehner “die falschen Reaktionen auslösen”. Darüber müsste man – wenn überhaupt – reden, wenn keine Wahl ist. Für sinnvoller hielte er es, wenn die Zeitungen eigene Spielregeln entwickeln würden. In anderen europäischen Ländern wie etwa Frankreich gibt es vor Wahlen ein Umfrageverbot.

Sowohl Faymann als auch Mitterlehner sind für ihre jeweiligen Kandidaten zuversichtlich. “Die Bevölkerung wird entscheiden”, so Faymann. Zuletzt sorgten die schlechten Umfragewerte für Nervosität bei anderen Mitgliedern der Regierungsparteien.

(APA/Red)

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