Rapid hofft auf Erfolg gegen Ajax Amsterdam

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Rapid hofft auf erfolgreiche Premiere gegen Ajax Amsterdam
Rapid hofft auf erfolgreiche Premiere gegen Ajax Amsterdam - © APA
Den fünften Anlauf in Richtung Fußball-Champions-League unternimmt am Mittwoch Rapid. Auf dem steinigen Weg in die “Königsklasse” müssen sich die Wiener zuerst Ajax Amsterdam stellen.

Das Duell der Rekordmeister aus Österreich und den Niederlanden hat es im Europacup noch nie gegeben, im Ernst-Happel-Stadion kommt es somit zu einer mit Spannung erwarteten Premiere.

Die Favoriten sind in Wien

Ajax stieg mit der Favoritenrolle im Gepäck in Wien aus dem Flugzeug. Ob sie dieser auch gerecht werden können, ist aber offen. Beim bisher letzten Europacup-Auftritt gegen einen österreichischen Club war dies nicht der Fall. Der 33-fache niederländische Meister und aktuelle Vizechampion wurde im Februar 2014 im Sechzehntelfinale der Europa League von Salzburg abgefertigt.

Im Vergleich zur Partie in Salzburg wird nur Offensivspieler Davy Klaassen fix in der Startformation stehen. Der angeblich von Manchester United umworbene Goalie Jasper Cillessen hat Wadenprobleme, sein Einsatz ist fraglich. Ajax nahm vorsichtshalber neben Ersatzmann Diederik Boer noch Andre Onana als dritten Goalie mit nach Wien. Für die Reise passen musste einzig der verletzte deutsche U21-Teamspieler Amin Younes, Coach Frank de Boer kann daher fast aus dem Vollen schöpfen.

Ajax offensiv ausgerichtet

“Ajax ist sehr offensiv ausgerichtet, attackiert sehr hoch und ist ziemlich sicher im Kombinationsspiel”, hob Barisic die Vorzüge des Gegners hervor. Chancenlos sei man aber keinesfalls. “Ajax hat auch Schwächen, zwar nur sehr wenige, aber die werden wir versuchen zu nützen”, peilt Rapids Coach eine Überraschung an.

Da die Eredivisie erst nach den Duellen mit Rapid startet, hat Ajax bisher nur Testspiele in den Beinen. “Das Spiel gegen Ried war wichtig, um uns Selbstvertrauen zu holen. Gegen Ajax erwartet uns aber ein ganz anderes Spiel”, weiß Mittelfeldspieler Thanos Petsos.

Rapid-Fans im Stadion

Einen Platz in der Europa League hat der Aufsteiger schon sicher, steigt er doch im Falle einer Niederlage im folgenden Play-off automatisch in den zweitwichtigsten Europacupbewerb um. An diesen wollen die Hütteldorfer aber noch nicht denken, solange der Traum von der “Königsklasse” lebt. Sie kämpfen diese Saison um den dritten Einzug in die Gruppenphase nach 1996 und 2005. 1999 und 2008 war demgegenüber in der Qualifikation Endstation gewesen.

Ein entscheidender Faktor für die Wiener könnten die eigenen Fans werden. Bereits am Dienstag war die 40.000-Karten-Marke geknackt. Der Club war optimistisch, dass das Kontingent von 44.500 Karten für Rapid-Fans bis zum Spielbeginn ausgeschöpft wird. “Das kann die Mannschaft beflügeln”, betonte Sportdirektor Andreas Müller.

(APA)

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