Opernball-Demo in Wien: 90 Teilnehmer zogen Richtung Museumsquartier

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90 Teilnehmer bei der Demo gegen den Wiener Opernball.
90 Teilnehmer bei der Demo gegen den Wiener Opernball. - © APA
DIe Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ) rief zur Opernball-Demo auf. 90 Teilnehmer folgten dem Aufruf und marschierten um 19.00 Uhr bei der U6-Station Josefstädter Straße los.

Vor der Eröffnung des 62. Opernballs versammelten sich gegen 18.00 Uhr Gegendemonstranten bei der U6-Station Josefstädter Straße. Die Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ) hatte zur Kundgebung mit dem bereits wohlbekannten Motto “Eat the Rich” aufgerufen. Der Abgang der Demonstranten zum Platz der Menschenrechte vor dem Museumsquartier verzögerte sich zunächst.

90 Teilnehmer bei Opernball-Demonstration

Kurz vor 19.00 Uhr zogen die Demonstranten – laut Veranstalter 200 Teilnehmer, nach Polizeiangaben 90 Personen – los, die Route führte über den Lerchenfelder Gürtel-Thaliastraße-Lerchenfelder Straße-Lange Gasse-Josefstädter Straße-Zweierlinie. Trotzdem skandierten die Manifestanten “noch nie waren wir so viele, noch nie waren wir so stark”.

Die Polizei hatte vorsorglich ein Platzverbot rund um die Oper erlassen. Die Exekutive kündigte für den Opernballabend einen Einsatz von rund 350 Polizisten an. Diese sind auch für Verkehrsmaßnahmen rund um die Staatsoper und die Demonstration im Einsatz, sagte Polizeisprecher Harald Sörös. Die Demo selbst begleiteten rund 30 Beamte.

Die Schlusskundgebung fand am Platz der Menschenrechte vor dem Museumsquartier statt. Sie wurde um 20.17 Uhr vom Vorsitzenden der Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ), David Lang, beendet. Trotzdem skandierten die Manifestanten “noch nie waren wir so viele, noch nie waren wir so stark”. Parolen gegen die ungleiche Verteilung von Reichtum und gegen den Kapitalismus standen im Vordergrund, sowohl auf Transparenten als auch bei Wortmeldungen. Die Polizeibilanz ergab zwei Anzeigen: einmal wegen Verstoß gegen das Vermummungsverbot und einmal wegen Verstoß gegen das Pyrotechnikgesetz, sagte Sörös.

(APA/Red)

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