NEOS und CPÖ sammeln zur Burgenland-Wahl Unterstützungserklärungen

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NEOS und CPÖ müssen vor der Burgenland-Wahl noch Unterstützungserklärungen sammeln.
NEOS und CPÖ müssen vor der Burgenland-Wahl noch Unterstützungserklärungen sammeln. - © APA
Fünf Parteien ist ihr Platz am Stimmzettel bei der Burgenland-Wahl sicher. NEOS und die Christliche Partei Österreichs (CPÖ) sind allerdings noch auf Unterstützungserklärungen angewiesen.

Auf APA-Anfrage zeigten sich NEOS und CPÖ vor der Burgenland-Wahl optimistisch, antreten zu können. Die Frist zur Abgabe der Kreiswahlvorschläge endet am 24. April.

Nicht im Landtag vertretene Parteien müssen pro Wahlkreis fünfmal so viel Unterschriften sammeln als dort jeweils Mandate zu vergeben sind. So sind im kleinsten Wahlkreis Jennersdorf mit zwei Mandaten zehn gültige Unterstützungserklärungen erforderlich, um einen Kreiswahlvorschlag einbringen zu können. Die Höchstzahl von 35 Unterschriften wird beispielsweise im Wahlkreis 5 (Bezirk Oberwart), wo sieben Mandate zu vergeben sind, benötigt.

NEOS und CPÖ sammeln Unterstützungserklärungen

“Es wird passen”, meinte NEOS-Landessprecher Christian Schreiter am Dienstag zur APA: “Wir sind überall fertig, außer in Güssing und in Eisenstadt.” In Eisenstadt (Wahlkreis 2 mit den Freistädten Eisenstadt und Rust sowie dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung, Anm.) sollten die erforderlichen Unterschriften bis Mittwoch beisammen sein, in Güssing (Wahlkreis 6 mit dem Bezirk Güssing) hoffe man, es bis Freitag zu schaffen.

“Je ländlicher, desto schwieriger, dass muss man schon sagen”, sprach Schreiter den Umstand an, dass Personen, die eine Unterstützungserklärung abgeben, in ihrer Wohnsitzgemeinde aufs Gemeindeamt müssen, um dort feststellen zu lassen, dass sie wahlberechtigt sind.

Für die Christliche Partei Österreichs wäre das Antreten bei einer Landtagswahl im Burgenland eine Premiere. “Wir sind noch dabei, Unterschriften zu sammeln”, so Landesbeauftragter Thomas Graf zur APA. In Jennersdorf habe man schon mehr als die zehn erforderlichen Erklärungen gesammelt, “und es sind noch einige zu erwarten”. Aber “wir wollen schon in allen sieben Wahlkreisen antreten”, hofft Graf, “dass wir es schaffen”, den Optimismus lasse man sich nicht nehmen.

(APA/Red)

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