Nach Verkehrsunfall mit fünf Toten auf A21: Spurenauswertung dauerte an

Die Spurenauswertung nach dem Unfall auf der A21 dauerte an.
Die Spurenauswertung nach dem Unfall auf der A21 dauerte an. - © APA/THOMAS LENGER
Sonntagfrüh ereignet sich auf der A21 bei Heiligenkreuz ein Verkehrsunfall mit fünf getöteten und drei teils schwerverletzten rumänischen Staatsbürgern. Die Ermittlungen sind weiter im Gang.


Nach einem Verkehrsunfall mit fünf getöteten und drei teils schwerverletzten rumänischen Staatsbürgern auf der Außenringautobahn (A21) bei Heiligenkreuz (Bezirk Baden) von Sonntagfrüh dauerten die Ermittlungen an. Eine der zwei in Krankenhäuser geflogenen Frauen war am Montag auf dem Weg der Besserung, die andere ebenfalls nicht in Lebensgefahr. Die Spurenauswertung sei weiterhin im Gang, sagte Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner auf Anfrage. Die Ursache des folgenschweren Unfalls mit einem Kleinbus stand demnach noch nicht fest. Die Erhebungen zur Klärung dieser Frage wurden von der Autobahnpolizeiinspektion Alland und der kriminalpolizeilichen Untersuchungsstelle des Landeskriminalamtes NÖ durchgeführt.

Kleinbus dürfte in Leitschiene gefahren sein

Feuerwehrangaben zufolge dürfte der mit acht Personen besetzte, neunsitzige Kleinbus auf eine Leitschiene aufgefahren sein. Der Wagen hob dann ab und wurde gegen einen Brückenpfeiler katapultiert. Die A21 blieb im Unfallbereich in Fahrtrichtung zur Südautobahn (A2) fast zehn Stunden lang gesperrt und wurde erst Sonntagnachmittag wieder freigegeben.

Zwei Frauen erlitten schwere Verletzungen. Sie wurden mit Notarzthubschraubern ins UKH Wien-Meidling bzw. ins AKH Wien geflogen. “Der Zustand der Frau ist stabil, sie wird bald auf eine normale Station verlegt und wieder genesen”, sagte ein AUVA-Sprecher über die Patientin in Meidling. Das ins AKH eingelieferte Unfallopfer sei nicht in Lebensgefahr, hieß es zudem.

FF Alland: Schlimmster Unfall seit über 20 Jahren

Der Sonntag sei “ein schwarzer Tag” gewesen, schrieb die FF Alland auf ihrer Website. Der Verkehrsunfall werde “als der schlimmste seit über 20 Jahren” in die Geschichte der Feuerwehr aus der Gemeinde im Bezirk Baden eingehen.

Die unfassbare Tragödie, ausgelöst durch pure mechanische Gewalt, lasse sich schwer in Worte fassen. “Entstellte Körper, ein unidentifizierbares Wrack, ein Schauplatz, den man unmöglich beschreiben kann” habe sich den ersteintreffenden Helfern aufgetan. “Aus Respekt und Mitgefühl” verzichte die FF Alland auf eine umfassende Berichterstattung. “Möge allen Menschen im Umfeld eines Jeden von uns nie etwas Vergleichbares widerfahren.”

APA/Red.

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