Nach Landhaus-Abriss in Wien: Verbesserung beim Schutz alter Häuser geplant

Abrisse, wie die des Ottakringer Landhauses, will man künftig verhindern.
Abrisse, wie die des Ottakringer Landhauses, will man künftig verhindern. - © VIENNA.at/Jennifer Schindl
Anfang Februar wurde das Ottakringer Landhaus in der Albrechtskreithgasse zum Ärger vieler Anrainer und der Initiative Denkmalschutz schneller als gedacht abgerissen. Solche Fälle will man mit einer Novelle der Bauordnung künftig verhindern.

Die Stadt will historische Bauten besser vor einem Abriss schützen. Eine entsprechende Novelle der Bauordnung geht jetzt in Begutachtung. Damit soll es in Zukunft unter anderem auch schwieriger werden, alte Häuser absichtlich verfallen zu lassen, um sie dann abzureißen.

Novelle der Bauordnung in Begutachtung

Der Abriss des Ottakringer Landhauses im 16. Wiener Gemeindebezirk war rechtlich gedeckt, weil das Gebäude nicht in einer Schutzzone lag. Solche Vorfälle will man künftig verhindern. Gebäude, die vor 1945 errichtet wurden, sollen in Zukunft nur mehr mit einer Bewilligung der Stadt abgerissen werden und auch einzelne Gebäude können dann zu Schutzzonen erklärt werden. In Wien stehen derzeit über 22.000 Gebäude unter Schutz.

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