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Nach antisemitischen Beschimpfungen wird Büro für Besondere Ermittlungen tätig

Das Büro für besondere Ermittlungen nimmt im Fall des antisemitisch beschimpften Rabbiners die Arbeit auf. Das Büro für besondere Ermittlungen nimmt im Fall des antisemitisch beschimpften Rabbiners die Arbeit auf. - © Vienna.at/ Ernst Merkinger
Nachdem am 30. August ein Rabbiner am Schwedenplatz  von einem Fußballfan antsemitisch beschimpft worden war und Polizisten tatenlos zusahen, nimmt nun das Büro für Besondere Ermittlungen (BBE) seine Arbeit auf. Der Rabbiner soll erneut befragt werden. Den Beamten, die vor Ort waren, drohen ernste Konsequenzen von Abmahnungen bis hin zur Entlassung.

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Das Büro für Besondere Ermittlungen (BBE) der Bundespolizeidirektion Wien hat seine Untersuchungen im Fall der von Polizisten ignorierten antisemtischen Beschimpfungen in Wien aufgenommen. Nach dem Vorfall am Schwedenplatz, bei dem ein Rabbiner am vergangenen Donnerstag nach eigenen Angaben von einem Fußballfan mit Worten wie "Juden raus! Heil Hitler!" angeschrien wurde, hätten sich laut Angaben von Polizeisprecher Roman Hahslinger am Mittwoch auch Beamte gemeldet, die an dem Tag Kontakt mit dem Geistlichen hatten. Ebenso würde unter den an diesem Tag tätigen Einheiten ermittelt. Durch das Nichteinschreiten von Beamten, die den Vorfall beobachtet hätten, steht der Verdacht des Amtsmissbrauchs im Raum.

Rabbiner wird erneut zu Beschimpfungen befragt

Das BBE wird nach Abschluss seiner Untersuchungen seine Erkenntnisse der Staatsanwaltschaft übermitteln, sagte Hahslinger der APA. Unabhängig davon sind Disziplinarverfahren gegen die Beamten möglich, mit Konsequenzen angefangen von einer Ermahnung bis zu einer Entlassung. Der Rabbiner soll ebenfalls noch einmal zu dem von ihm beschriebenen Offizialdelikt befragt werden. Er sagte zur APA, dass die Führungsebene der Exekutive seine Schilderungen von dem Verstoß gegen das Verbotsgesetz "von Anfang an ernst genommen hat". (APA)

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