Michael Häupl: “Wette, dass Faymann in einem Jahr noch Kanzler ist.”

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Michael Häupl geht davon aus, dass Werner Faymann Kanzler bleibt.
Michael Häupl geht davon aus, dass Werner Faymann Kanzler bleibt. - © APA
Der Wiener Bürgermeister scheint sich sehr sicher zu sein: Im Interview mit einer Tageszeitung, geht er eine Wette ein. Er geht davon aus, dass Werner Faymann auch in einem Jahr noch das Amt des österreichischen Bundeskanzlers innehat.

Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) wettet im Interview mit der Tageszeitung “Österreich” darauf, dass Werner Faymann in einem Jahr noch Bundeskanzler ist. “Selbstverständlich” sei er dazu bereit, so Häupl. Aber: “Aber darauf nur eine Flasche Wein zu verwetten, wäre fast eine Beleidigung. Natürlich ist Faymann nächstes Jahr noch Kanzler. Und 99 Prozent der Leute in der Partei haben Erfahrung genug, um das so zu sehen. Alle anderen, die irgendwelche anderen politischen Projekte betreiben, sollen das bitte außerhalb der Partei umsetzen”, so Häupl.

Bundeskanzler im Wiener Wahlkampf

Im Wahlkampf für Wien wolle er den Bundeskanzler “weder überbeanspruchen noch ausgrenzen”. “Wo er will, wird der Bundesparteivorsitzende im Wiener Wahlkampf auftreten”, erklärt Häupl.

Häupl zum Thema Asyl

In der Asylfrage sei er gegen Flüchtlingsgipfel “zum Gaudium des Herrn Strache”. “Was hilft sind Taten, wie Landeshauptmann Pröll und ich diese Woche sie gemacht haben: Unbegleitete Minderjährige holen wir aus Traiskirchen raus. Flüchtlingsgipfel, die zum Gaudium des Herrn Strache stattfinden, können wir uns also sparen, wenn alle Länder ihre Pflicht erfüllen”, sagt der Bürgermeister.

“Keine Schmerzgrenze”

Eine “Schmerzgrenze” beim Wahlergebnis gibt es für Michael Häupl übrigens nicht: “Ich will die Mandatsmehrheit im Wiener Gemeinderat zurückerobern. Es fehlen uns ja nur zwei Mandate. Eine Schmerzgrenze gibt es nicht, ich bin doch ein Profi. So etwas ist lächerlich. Eine Schmerzgrenze ist Befindlichkeit. Und ein Wahlergebnis ist ja keine Blinddarmentzündung!”

Alle Infos zur Wien-Wahl finden Sie hier.

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