Mann in Donaukanal gestürzt: Wiener Polizei sucht Taxifahrer als Zeugen

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Ein Taxifahrer wird als Zeuge gesucht
Ein Taxifahrer wird als Zeuge gesucht - © LPD Wien / BilderBox.com (Sujet)
Wie berichtet ist Ende Jänner ein Besatzungsmitglied eines Baggerschiffs in den Donaukanal gestürzt. Um herauszufinden, was vor dem Unfall geschah, sucht die Wiener Polizei nach einem Taxifahrer, der einen seiner Fahrgäste auf diesem Lichtbild wiedererkennt.

Im Fall eines vor zwei Wochen in den Wiener Donaukanal gestürzten und seither vermissten Arbeiters sucht die Polizei nun einen Zeugen. Obwohl ein Zeuge sofortige Hilfe leistete, ging der Mann bei dem Vorfall am 31. Jänner 2017 gegen 06:15 Uhr unter und trieb ab. Die Ermittler gehen nicht von Fremdverschulden aus, wollen aber “die Geschehnisse vor dem Unfall lückenlos” aufklären, hieß es am Montag in einer Polizeiaussendung. Dazu wird ein Taxifahrer gesucht, der den 39-Jährigen wenige Stunden vor dem Unglück chauffiert hat.

Taxifahrer chauffierte Männer vor Donaukanal-Unfall

Ein Arbeitskollege war nach eigenen Angaben in der Nacht vor dem Unfall gemeinsam mit dem 39-Jährigen in der Innenstadt unterwegs. Ein Taxifahrer brachte die beiden Männer gegen 3.30 Uhr vom Standplatz Laurenzerberg beim Schwedenplatz in die Schüttelstraße Hausnummer 9 in die Leopoldstadt. Dort stieg der 39-jährige Österreicher gegen 4.00 Uhr aus dem Fahrzeug. Der laut Polizei “dringend” als Zeuge gesuchte Taxilenker wird gebeten, sich beim Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01-31310-62123 zu melden.Der Taxifahrer hatte den Verunfallten und dessen Arbeitskollegen in den Morgenstunden des Unfalltags, zwischen ca. 03.30 Uhr am Schwedenplatz, Taxistandplatz Laurenzerberg, aufgenommen und in die Schüttelstraße Nr.: 9 chauffiert. Dort verließ das spätere Opfer nach den derzeitigen Erkenntnissen gegen 04.00 Uhr das Taxi.

Der vermisste Arbeiter war am 31. Jänner kurz nach 6.00 Uhr von einem Baggerschiff ins Wasser des Donaukanals gestürzt und untergegangen. Ein Kollege konnte ihn nicht retten, eine Suchaktion verlief erfolglos. Ursprünglich war man davon ausgegangen, dass der Mann ertrunken sei, doch ist dies dem aktuellen Ermittlungsstand zufolge nicht bestätigt.

(apa/red)

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