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MAK will "Mängel der Vergangenheit" beseitigen

Die im anstehenden Rechnungshofbericht kritisierten "Mängel der Vergangenheit" will man im MAK beseitigen. Die im anstehenden Rechnungshofbericht kritisierten "Mängel der Vergangenheit" will man im MAK beseitigen. - © APA
Ex-MAK-Direktor Noever war 2011 unter anderem wegen falscher Abrechnungen entlassen worden. Jetzt wurde bekannt, dass zum Teil auch Besucherzahlen gefälscht worden waren und dass zahlreiche Kunstwerke fehlen. Sein Nachfolger will die "Mängel der Vergangenheit beseitigen". Noch wartet man aber auf den fertigen Bericht des Rechnungshofs.

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"Wir arbeiten bereits intensiv daran, festgestellte Mängel der Vergangenheit zu beseitigen", betont der jetzige Direktor des Wiener Museums für Angewandte Kunst (MAK), Christoph Thun-Hohenstein, im Zusammenhang mit dem bekannt gewordenen Rechnungshof-Rohbericht über das MAK. "Ich stehe mit meiner Glaubwürdigkeit für ein neues MAK. Wir werden es zu einem Vorzeigemuseum für Angewandte Kunst machen." Gleichzeitig betonte der Nachfolger des unter Beschuss geratenen, 2011 zurückgetretenen Direktors Peter Noever, es handle sich um einen nicht öffentlichen Rohbericht, dessen Bild sich durch eingearbeitete Stellungnahmen noch verändern werde. In jedem Fall stehe man bei allen Maßnahmen in ständigem Kontakt mit dem Kuratorium des Museums.

Ungereimtheitem im MAK waren bekannt

Im Kulturministerium, das laut Rechnungshof offenbar seit längerem über Ungereimtheiten in der Gebarung des MAK informiert gewesen war, wollte man auf Anfrage der APA heute keine Stellungnahme abgeben. Man werde erst den fertiggestellten Bericht kommentieren, so eine Sprecherin.

Die freiheitliche Kultursprecherin Heidemarie Unterreiner erinnerte dagegen in einer Aussendung an die von ihr jahrelang geäußerte Kritik am ehemaligen MAK-Direktor Peter Noever: "Hätte man früher reagiert, hätte sich der Steuerzahler viel Geld erspart", so Unterreiner. Der Skandal sei "noch viel schlimmer als befürchtet" und "Beweis dafür wie selbstherrlich mit dem Geld der Steuerzahler umgegangen wird". "Wir brauchen eine Wende hin zu freier Kulturpolitik ohne politische Einflussnahme", forderte Unterreiner, die am kommenden Dienstag zu einer Pressekonferenz lädt. Thema: "Befreien wir die Kultur aus dem Spinnennetz der Linken". (APA)



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