“Lupenreiner Antidemokrat”: Breite Kritik an Alexander Van der Bellen

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Die Reaktionen aus den Parteizentralen haben nicht lange auf sich warten lassen.
Die Reaktionen aus den Parteizentralen haben nicht lange auf sich warten lassen. - © APA/Hans Punz
Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen schlägt nach seinem Interview zu EU, möglichen Koalitionen und Flüchtlingspolitik Kritik von SPÖ, ÖVP und FPÖ entgegen.

Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen hat sich mit seinen Aussagen im APA-Interview breite Kritik aus den Parteizentralen eingehandelt. Sowohl SPÖ und ÖVP als auch FPÖ ließen kein gutes Haar an den Ausführungen des früheren Grünen Bundessprechers.

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid hielt Van der Bellen vor, eine klare Position zur Bewältigung der Flüchtlingskrise schuldig zu bleiben. Einerseits zeige der Grüne Kandidat zwar Verständnis für die beschränkten Flüchtlingskapazitäten, andererseits lehne er aber die von der Regierung gesetzten Maßnahmen ab.

Scharfe Worte von Herbert Kickl

ÖVP-Generalsekretär Peter Mc Donald meinte, wer Van der Bellen wähle, der wähle automatisch “grüne Außenpolitik der Marke (Peter, Anm.) Pilz”. Damit laufe Österreich Gefahr, seine internationalen Polit- und Wirtschaftsbeziehungen eklatant zu schwächen.

Für FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl ist Van der Bellen ein “lupenreiner Antidemokrat”, weil er eine FPÖ-geführte Regierung auch dann nicht angeloben würde, wenn die Freiheitlichen stimmenstärkste Partei wären. Außerdem hält Kickl den Grünen Kandidaten für einen “EU-Apologeten reinsten Wassers”, der nicht zwischen Europa und der EU unterscheiden könne.

(APA, Red.)

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