Kurzer Wahlkampf im Burgenland angedacht

Der Wahlkampf soll vor der Landtagswahl im Burgenland kurz ausfallen.
Der Wahlkampf soll vor der Landtagswahl im Burgenland kurz ausfallen. - © APA
In zwei Monaten wird im Burgenland ein neuer Landtag gewählt. Die Parteien wollen ihre Wahlkämpfe allerdings kurz halten. Als erstes wird die SPÖ ihre Wahlauftaksveranstaltung am 11. April in Oberwart abhalten.

Ihre Wahlauftaktveranstaltung hält als erste Partei die SPÖ mit Landeshauptmann Hans Niessl an der Spitze am 11. April in Oberwart ab. Dass sich die Sozialdemokraten schon im Vorwahlkampf befinden, sorgte bereits für Kritik.

Die Wahlkämpfe der Parteien im Burgenland

Nach der SPÖ wird das “Bündnis Liste Burgenland”, das sich aus der Liste Burgenland (LBL) und dem Team Stronach Burgenland zusammensetzt, voraussichtlich am 17. April seinen Wahlkampfauftakt bestreiten. Das “Bündnis” hatte Anfang März Manfred Kölly von der LBL als Spitzenkandidat präsentiert. Die Kurzform LBL bleibt für Kölly gleich, denn kurioserweise wird auch das “Bündnis” mit LBL abgekürzt.

Das darauffolgende April-Wochenende teilen sich die Grünen und die Freiheitlichen. Am 25. April laden die Grünen mit Spitzenkandidatin und Landessprecherin Regina Petrik nach Eisenstadt. Am 26. April wird der FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache seine burgenländischen Kollegen mit Landespartei- und Klubobmann Johann Tschürtz an erster Stelle beim Wahlkampfauftakt in Tobaj (Bezirk Güssing) unterstützen.

Einen kurzen Wahlkampf kündigte die ÖVP nicht nur an, sondern hält sich scheinbar auch daran. Den “inoffiziellen Wahlkampfauftakt” zur Landtagswahl im Burgenland feiert die Volkspartei am 1. Mai mit einem Familienfest rund um das Eisenstädter ÖVP-Haus. An oberster Stelle steht Steindl, der bereits seit der Urabstimmung im Vorjahr als Spitzenkandidat feststeht.

Bei den NEOS wurde der Auftakt-Termin noch nicht fixiert. Man werde im Burgenland etwa sechs Wochen vor der Landtagswahl mit dem Wahlkampf starten, hieß es auf APA-Anfrage.

Letzte Sitzung vor der Landtagswahl 2015

Seine vorläufig letzte Sitzung hielt der Burgenländische Landtag vergangenen Donnerstag ab. Eine von der FPÖ initiierte Asyldebatte ließ dabei die Wogen hochgehen. Landtagspräsident Gerhard Steier (SPÖ) musste mehrmals zur Ordnung rufen. Auch Landeshauptmann Niessl erhielt einen Ordnungsruf von seinem Parteikollegen.

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