Krankenhaus Wien-Nord: Porr wurde mit Rohbau beauftragt

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Krankenhaus Wien-Nord: Auf diesem Areal entsteht das Spital Krankenhaus Wien-Nord: Auf diesem Areal entsteht das Spital - © VIENNA.AT/Hannes W.
Statt eines Generalunternehmers, wie ursprünglich geplant, hat nun das Bauunternehmen Porr den Zuschlag für die Errichtung vom Krankenhaus Wien-Nord erhalten. Das Auftragsvolumen bei dem Großprojekt beträgt 98,4 Mio. Euro – der KAV fungiert nun selbst als Bauherr.

Die Bauarbeiten für das neue Krankenhaus Wien-Nord an der Brünner Straße in Wien-Floridsdorf schreiten voran: Der Baukonzern Porr hat den Zuschlag für die Errichtung des Rohbaus erhalten, teilte das Unternehmen am Dienstag in einer Aussendung mit. Das Auftragsvolumen beträgt 98,4 Mio. Euro.

Porr für besten Preis und beste Qualität

Mit den Arbeiten soll im Herbst begonnen werden, berichtete eine Sprecherin des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV). Der KAV fungiert bei dem Projekt nun selbst als Bauherr und vergibt Einzelaufträge. Vom Plan, einen Generalunternehmer zu beauftragen, der das Krankenhaus bauen soll, ist der KAV abgekommen.

“Im Sinne eines gestärkten Wettbewerbs können wir dadurch den besten Preis und die beste Qualität garantieren”, begründete die Sprecherin. Im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung hat nun Porr den Zuschlag für die Errichtung des Rohbaus erhalten. Das Krankenhaus Wien-Nord soll das modernste Spital Europas werden.

Der Plan für das Krankenhaus Wien-Nord

Errichtet wird der Komplex auf einem ehemaligen ÖBB-Areal in der Brünner Straße. “Wir sind mit den Bauarbeiten im Zeitplan”, unterstrich die Sprecherin. Derzeit werde die Baugrube ausgehoben. Das Krankenhaus Wien-Nord soll 2015 in Teil- und 2016 in Vollbetrieb gehen.

Das Krankenhaus Wien-Nord wird über rund 800 Betten verfügen. Pro Jahr sollen damit laut aktuellen Berechnungen 46.000 Patienten stationär und 250.000 Menschen ambulant versorgt werden können, hieß es. Die Gesamtkosten für den Bau vom Krankenhaus Wien-Nord werden  sich laut Kalkulationen vom Jänner 2009 auf rund 825 Mio. Euro belaufen.

(apa/red)



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