Kopfschuss in Wien-Brigittenau: Prozess mit Zeugenaussagen fortgesetzt

Der Mordprozes gegen den 28-Jährigen wird fortgesetzt.
Der Mordprozes gegen den 28-Jährigen wird fortgesetzt. - © APA/HELMUT FOHRINGER
Am 16. April 2017 wurde der 26-jährige Igor Z. auf offener Straße in Wien-Brigittenau erschossen. Am Dienstag wird am Wiener Landesgericht der Prozess gegen den 28-jährigen Angeklagten fortgesetzt.

Als Zeuge soll ein Mitarbeiter einer Bäckerei aussagen, der mitbekommen hatte, wie auf der Jägerstraße ein Mann von drei Männern im Laufschritt verfolgt wurde. Unmittelbar danach hörte der Georgier einen Schuss, den seiner Darstellung zufolge der Größte der drei Männer abgegeben haben soll. Ob er diesen identifizieren kann, bleibt abzuwarten. Der Zeuge hat jedenfalls Angst um sich und seine Familie und daher um eine Einvernahme in Abwesenheit des Angeklagten ersucht.

Angeklagter war von Geschworenen freigesprochen worden

In dem spektakulären Fall war der Angeklagte im vergangenen November nach einer mehrtägigen Hauptverhandlung von den Geschworenen einstimmig freigesprochen worden. Die drei Berufsrichter setzten diesen Wahrspruch allerdings aus, seit Anfang März wird vor einem neu zusammengesetzten Schwurgerichtshof erneut verhandelt.

APA/Red.

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