Konzerte im Herbst 2015 in Wien: Viele Highlights warten

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In Wien kann man sich im Herbst auf viele Konzerte freuen.
In Wien kann man sich im Herbst auf viele Konzerte freuen. - © APA/EPA
Wenn das Wetter kühler wird, zieht es die Wiener Musikfans wieder in die Konzerthallen. Im Herbst darf man sich dort auf einige hochkarätige Acts freuen – hier ein kleiner Überblick.

Im September gibt es zum Auftakt Auftritte von Jurassic 5 (1.) und Wu-Tang-Clan-Mitglied GZA (15.), bei denen Hip-Hop-Fans in der Wiener Arena  auf ihre Kosten kommen; ebenso bei DJ Premier, der am 16. September in der Grellen Forelle mit seiner Liveband aufspielen wird.

Genrewechsel: Song-Contest-Sieger Mans Zelmerlöw kehrt an den Ort seines großen Triumphes zurück und gastiert am 27. September in der Wiener Ottakringer Brauerei. Den Monatsausklang gestaltet das Clubfestival Waves Vienna gewohnt vielfältig (30. September bis 4. Oktober).

So geht der Konzert-Herbst weiter

Ein ordentliches Gedränge wird am 1. und 2. Oktober in der Arena herrschen: An diesen Abenden präsentiert die Wiener Band Wanda ihr neues, mit Spannung erwartetes Album “Bussi”. Auch darauf wird es wohl viel “Amore” für die Fans geben.

Erstmals seit mehr als 20 Jahren wieder auf Solopfaden wandelt Keith Richards: Der Rolling-Stones-Gitarrist veröffentlicht Mitte September “Crosseyed Heart”. Und ein gewagtes Comeback legen die Libertines hin: Die Band um Skandalrocker Pete Doherty versucht es auf “Anthems For Doomed Youth” noch einmal miteinander.

Take That kommen nach Wien

Take That, bestehend aus Gary Barlow, Howard Donald und Mark Owen, schauen mit ihrem aktuellen Album “III” am 9. Oktober in der Wiener Stadthalle vorbei. Tags zuvor regieren dort härtere Töne, wenn die Punkrock-Band Rise Against gemeinsam mit den wiedervereinten Kollegen von Refused loslegen.

Aber auch für etwas ältere Konzertbesucher gilt es, den Kalender zur Hand zu nehmen: Eros Ramazzotti (2. Oktober, Wiener Stadthalle), Westernhagen (20. Oktober, Museumsquartier) oder Pete Townshends groß angelegtes Projekt “Classic Quadrophenia” (31. Oktober, Konzerthaus) laden zum Schwelgen in vergangenen Zeiten.

Neue Songs verspricht hingegen der Auftritt von Fettes Brot am 24. Oktober im Gasometer: Die Hamburger Formation hat mit “Teenager vom Mars” ein durchaus unterhaltendes, neues Album am Start, auf dem sie ganz auf ihre Stärken vertrauen. Großes Kino wird auch bei Simply Red am 27. Oktober in der Wiener Stadthalle geboten: Sänger Mick Hucknall reaktiviert seine Band pünktlich zum 30-jährigen Jubiläum und wird einen Querschnitt seines Schaffens präsentieren. Noch nicht ganz so lange dabei, aber längst ein Fixstern am Gitarrenhimmel ist US-Musiker Joe Bonamassa, der am bereits am 8. Oktober die Stadthalle beschallen wird. Ihr im Frühjahr verschobenes Konzert holen wiederum Apocalyptica am 12. Oktober im Gasometer nach.

Und so wird der November

Warten hieß es auch für Fans der deutschen Sängerin Nena: Sie musste ihr Wien-Konzert in der Marx-Halle gleich um ein ganzes Jahr verschieben. Am 1. November ist es nun aber soweit und die 55-Jährige kommt mit aktuellem Material (“Oldschool” erschien im Februar) in die Bundeshauptstadt.

Damit wird ein sehr abwechslungsreicher Monat eingeläutet: Von Calexico (mehrere Österreichtermine), Randy Newman (am 5. im Museumsquartier), den Metal-Veteranen Slayer (am 7. im Gasometer) bis zu Marilyn Manson (am 13. im Gasometer) oder Roisin Murphy (ebenfalls am 13. im Museumsquartier) reicht das Angebot.

Die Massen anziehen dürfte auch “Volks-Rock’n’Roller” Andreas Gabalier: Seine große Herbsttour führt den Steirer quer durch das Land, am 28. November kommt er in die Wiener Stadthalle. Qualitätsvolles zum Faschingsbeginn servieren hingegen Dave Grohl und seine Kollegen: Am 11. November spielen die Foo Fighters auf, ebenfalls in die Wiener Stadthalle.

Gern und in letzter Zeit auch oft gesehener Gast in Österreich ist Bob Dylan. Er wird am 15. und 16. November zwei Konzerte im Bregenzer Festspielhaus geben. Ihren 25. Geburtstag feiert wiederum die heimische Indie-Institution Naked Lunch, die dazu u.a. am 23. November in der Wiener Arena vorbeischaut. Einige Jahre jünger ist die Geschichte von Death Cab For Cutie: Seit gut 20 Jahren machen Ben Gibbard und Co höchst erfolgreich melancholische Musik und am 17. November stellen sie im Gasometer ihre aktuelle Platte “Kintsugi” vor. Wer hingegen von Prodigy und Alt-J beim diesjährigen Frequency nicht genug bekam, kann sich am 13. respektive 25. November in der Stadthalle über ein Wiedersehen freuen.

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(APA)

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