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Kindergarten-Demo in Wien: Gegen "unzumutbare Rahmenbedingungen"

Gegen die schlechten Bedingungen im Kindergarten wird am Samstag demonstriert Gegen die schlechten Bedingungen im Kindergarten wird am Samstag demonstriert - © Bilderbox (Sujet)
Am Samstag findet in Wien eine Demonstration zur aktuellen Situation in den Wiener Kindergärten statt. Beanstandet werden diverse Missstände im Kindergarten- von zu großen Gruppen bis hin zu wirren gesetzlichen Bestimmungen. Rund 2.000 Personen werden dazu erwartet.

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Die Gründe für die Kindergarten-Demo, die am 6. Oktober in der Bundeshauptstadt abgehalten wird, sind vielfältig: "Gegen die unzumutbaren Rahmenbedingungen in elementaren Bildungseinrichtungen wie Kindergärten, Krippen und Krabbelstuben" wollen sich Kindergarten- und Hortpädagogen bzw. Kindergartenhelfer bzw. -assistenten einsetzen.

Details zur Kindergarten-Demo

Mit der Protestaktion kritisieren sie etwa zu große Gruppen, zu kleine Gruppenräume und Verdienstmöglichkeiten, Zeitdruck sowie den "Fleckerlteppich" bei den gesetzlichen Bestimmungen, heißt es in der Demo-Ankündigung. Die knappen Ressourcen würden die Umsetzung des "bundesländerübergreifenden Bildungs-Rahmenplans für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich oft unmöglich machen.

Die Demonstration beginnt um 13 Uhr vor dem Unterrichtsministerium am Minoritenplatz und führt zum Finanzministerium in der Hinteren Zollamtsstraße, wo gegen 15 Uhr auch die Abschlusskundgebung stattfindet. Organisiert wird der Protest von der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (GdG-KMSfB) und der Gewerkschaft vida. Erwartet werden ca. 2.000 Personen.

Die Forderungen der Demonstranten

Gefordert werden unter anderem weniger Kinder pro Gruppe, mehr Platz für Kinder und Personal, höhere Gehälter, eine tertiäre Ausbildung für Kindergartenpädagogen sowie eine 300 Stunden umfassende bundesweit einheitliche Ausbildung für das Unterstützungspersonal. Die Einstiegsgehälter für Pädagogen sind je nach Arbeitgeber unterschiedlich - insgesamt gibt es mehr als 60 unterschiedliche Gehaltstabellen. Bei privaten Kinderbetreuungseinrichtungen liegen sie bei knapp unter 2.000 Euro brutto. Kindergartenassistenten verdienen in den ersten beiden Berufsjahren 1.280 Euro brutto.

In Kindergärten und Kindertagesheimen sind laut Statistik Austria mehr als 50.000 Menschen beschäftigt - davon sind 40 Prozent ausgebildete Pädagogen rund 98 Prozent Frauen.

(apa/red)



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