Jungpolitiker im Wien-Wahl-Interview: Michael Dedic von der SPÖ

Von Daniela Herger
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Michael Dedic von der SPÖ beim Interview mit VIENNA.at
Michael Dedic von der SPÖ beim Interview mit VIENNA.at - © VIENNA.at
Anlässlich der Wien-Wahl interessiert VIENNA.at nicht nur, was die etablierten Politiker der großen Parteien in Wien für Politik machen – auch die Jungpolitiker unter 30 sind sehr aktiv. Diesmal in unserer Interview-Reihe: Michael Dedic (27) von der SPÖ.

Michael Dedic, Jahrgang 1988, seines Zeichens Bezirksrat der SPÖ in Wien-Simmering, Mitglied des Wiener-Linien-Zentralbetriebsrats und Lehrlingssprecher der SPÖ Wien, geht auf Listenplatz 27 für die Wien-Wahl 2015 ins Rennen.

Jungpolitiker Michael Dedic im Interview

Im Gespräch mit VIENNA.at hat er über den “besten Bürgermeister der Welt”, seine Mitarbeit bei der Flüchtlingshilfe am Westbahnhof, Probleme der SPÖ, sein Herzensthema Bildung und vieles mehr gesprochen.

VIENNA.at:Was sind für Sie die wichtigsten Themen für die kommende Wien-Wahl?

Michael Dedic: Das größte Thema in meinem Bereich ist die Lehrlingspolitik, der Ausbau der Lehrlingsgarantie, weil die Stadt Wien in der Vergangenheit ja sehr viele Ausbildungsplätze geschaffen hat. Es bilden ja nur 8 Prozent der Privaten Lehrlinge aus, da sehe ich die Wirtschaft in der Verantwortung – die Jugend ist unsere Zukunft, das muss man klar unterstreichen, und mir ist ein Anliegen, das viele Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze geschaffen werden.

Ein weiterer Punkt sind günstige Einstiegswohnungen für Menschen in Ausbildung. Wenn neue Gemeindewohnungen gebaut werden, muss auch für junge Menschen Wohnraum geschaffen werden – und das nicht nur für 2 Jahre, sondern auch längerfristig für 5 bis 10 Jahre, sodass sie sich eine Familie dort aufbauen können.

Ein weiteres Thema sind prekäre Dienstverhältnisse wie etwa nicht fair bezahlte Praktika. Viele werden an der Nase herumgeführt, so auf “Mach bei uns ein Praktikum, und du bekommst bei uns eine Stelle” – und daraus wird dann nichts, man wird vertröstet. Da ich auch gewerkschaftlich aktiv bin: Da gibt es eine Watchliste, wo man solche Unternehmen melden kann, die Jugendliche nicht anmelden oder nicht bezahlen. Dem wird dann nachgegangen bis zur Anzeige, da sind wir fest dahinter.

Flüchtlingshilfe – hat die Politik versagt?

In Wien ist die Zivilgesellschaft derzeit sehr aktiv bei der Flüchtlingshilfe, viele spenden und arbeiten freiwillig an den Bahnhöfen mit. Viele meinen, dass sie selbst aktiv werden, weil die Zuständigen in der Politik nichts tun. Inwiefern hat die Politik hier versagt?

Ich war selber am Westbahnhof zum Helfen, nicht nur einmal. Man muss schon unterscheiden, da gibt es Politiker wie Frau Mikl-Leitner, die dort mit einem Presseaufgebot hinkommen und Fotos machen, und dann gibt es Leute wie Sabine Oberhauser, Doris Bures oder Harry Kopietz, die dort zum Helfen vor Ort waren, auch viele Jugendkandidaten der SPÖ. Der Unterschied ist, dass es denen um die Menschenwürde geht, und nicht darum, etwas medial zu verkaufen. Ich habe nicht einmal auf Facebook etwas davon geteilt. Das sind Menschen, die haben ein Schicksal erlitten, und wenn ich dort vor Ort bin, hab ich etwas Anderes zu tun, als dass ich ein Foto mache und das schildere. Sicher sind in der Politik Fehler passiert, aber nicht auf Wiener Ebene. Auf europäischer Ebene gab es massive Fehler, die passiert sind. Deutschland, das erst vor ein paar Wochen draufgekommen ist, dass sie auch eine Quote erfüllen wollen. Oder was da in Ungarn passiert mit dem Herrn Orban, das erinnert mich an Geschichte in der Schule, und das ist nicht gerade positiv. Aber Wien hat immer ein offenes Ohr und offene Hände gehabt für die Problematik und auch Lösungen  angeboten. Ob Polizei, Feuerwehr, Rettung, ÖBB, die sofort Schlafräume zur Verfügung gestellt haben, die Zusammenarbeit mit den Kinderfreunden und Caritas, da ist vieles weitergegangen.

Welche großen „Baustellen“ sehen Sie in Wien als Priorität – wo besteht dringender Handlungsbedarf?

Wenn man etwas tut, gibt es immer Verbesserungspotential, weil sich die Menschheit entwickelt. Eine Beispiel für eine Baustelle, die wir beseitigt haben, war die Berufsschule in der Embelgasse. Da sind 21 Millionen Euro in die Hand genommen worden für den Bau einer neuen Berufsschule. Eine schöne Summe von 30 Millionen Euro ist in Wien insgesamt für den Bereich Bildung investiert worden, für eine bessere Ausstattung der Schulen mit Computern oder Lernmaterialien. Das sind Baustellen, die immer wieder kommen und gehen, im Bildungsbereich, das ist aber gut und wichtig, dass da investiert wird.

Ein Loblied auf Michael Häupl

Wie zufrieden sind Sie mit dem derzeitigen Bürgermeister Wiens – bzw. verstehen Sie auch die Kritik, die von anderen Richtungen an ihm kommt?

Ich bin sehr zufrieden mit unserem Bürgermeister. Er ist der am längsten dienende Bürgermeister der Welt und der beste, allein vom Erfahrungsschatz, den er hat – er weiß, wie man mit Problemen umgeht. Das hat man jetzt auch in der Asylpolitik gesehen, welches Fingerspitzengefühl er in dem Bereich hat. Bei den anderen Fraktionen verstehe ich, dass sie ein bisschen säuerlich sind, dass er schon so lange im Amt ist, die wollen auch an den Futtertrog und selber regieren. Aber in Wien gibt es keinen anderen Bürgermeister als unseren Dr. Michael Häupl.

Und wie sieht das mit seiner Nachfolge dann aus – wie sieht es aus, wenn der “beste Bürgermeister” dann weg ist?

Das kann ich Ihnen noch nicht sagen. Im Hintergrund werden Leute aufgebaut, wir haben eine gute Parteistruktur, wo nicht nur eine Person an der Front steht. Das ist nicht so wie bei der FPÖ, da kennt man den HC Strache – wen kennt man sonst noch? Vielleicht zwei, drei Leute. In der SPÖ dagegen vom Bundeskanzler, Stadträten bis hin zu Bezirkspolitikern, die direkt bei der Bevölkerung sind, da sind wir wirklich breit aufgestellt. Ein Mann, der nur schöne blaue Augen von einem Plakat zeigt, bringt der Stadt nicht viel.

Wie sehen Sie den Umbau der MaHü nach seiner Fertigstellung?

Optisch sehr schön.

Das Asylthema, die FPÖ und die SPÖ

Die FPÖ setzt im Wien-Wahlkampf stark auf das Asyl-Thema – von der SPÖ hört man zu diesem Thema wenig. Ist es nicht taktisch unklug, dem politischen Gegner dieses wichtige Feld kampflos zu überlassen?

Wenn man sich die Meinungsumfragen anschaut: Das Asylthema hat der SPÖ am meisten geholfen. Wir haben in der letzten Woche wieder ein Plus bei den Umfragewerten bekommen und dadurch weitere Prozentpunkte Unterschied zur FPÖ. Weil hetzen kann leicht wer, aber tatkräftig mitarbeiten, ein Problem zu lösen, kann nicht jeder. Das sieht aber jetzt die Bevölkerung, dass da Leute am Werk sind, nicht nur Zivilgesellschaft, auch zum Teil Politik. Sicher, wenn man das Thema medial ausschlachtet, ist man in der ersten Reihe, doch wenn man sich anschaut, wer wirklich hilft, wie gesagt: Unsere Leute packen lieber an. Und deshalb sind wir eine Arbeiterpartei. Ich kann am Plakat sagen, ich bin eine Arbeiterpartei, oder ich packe mit an, dann bin ich wirklich eine Arbeiterpartei, das ist die SPÖ schon.

Die SPÖ plant für die österreichweit 5.000 zusätzlichen Flüchtlingskinder an den Schulen ein „Jugend-College“-Projekt, das den jungen Flüchtlingen Deutsch-Lernen und eine Berufsausbildung anbietet. Am Montag hat die Schule begonnen und es sitzen Kinder in den Klassen, die dem Unterricht nicht folgen können, weil sie kein Wort verstehen. Wie schnell können wir hier mit einer Lösung rechnen?

Ich hoffe, dass das sehr schnell funktioniert. Einstieg vor Ausstieg ist hier ein wesentlicher Punkt. Am Wochenende hat es einen Themenrat gegeben, da ist das Thema genau behandelt worden und das sind Zukunftsvisionen, das hab ich nur auf Wiener Ebene, dass für junge Leute, die zuwandern und jetzt Hilfe brauchen, aktiv etwas getan wird. Wir haben in unserem Rechtsstaat Bildungspflicht, egal woher jemand kommt und welche Sprache er spricht. Das College ist hier der richtige Weg. Das wird gerade auf Schiene gebracht.

Dedic über die Probleme der SPÖ

Der SPÖ droht laut anderen Meinungsforschern bei der Wien-Wahl ein historisches Tief. Kritiker meinen, die SPÖ hätte zwei Probleme: Ein Zielgruppenproblem und ein Nachwuchsproblem. Welche Ideen hat die Partei, um die Zielgruppe anzusprechen, also die Wählerschaft?

Wir sind die einzige Partei, deren Zielgruppen sehr breit gefächert sind, allein im Jugendwahlkampf sind wir drei junge Spitzenkandidaten: Marina Hanke, Marcus Gremel und meine Wenigkeit, die die junge Zielgruppe bespielen. Wir gehen im Lehrlingsbereich Seite an Seite den Weg mit der Gewerkschaftsjugend, denn wir sind die einzigen, die direkt an der Basis die Probleme mitbekommen und diese bearbeiten können, da sehe ich im Jugendbereich kein Problem für die Wahl. Weiters haben wir Pensionistenvertretung, Studentenvertretung, wir sind in vielen Bereichen präsent, und das wird sich am 11. Oktober auch widerspiegeln.

Und zum Nachwuchsproblem: Wie rekrutiert die SPÖ neue Parteimitglieder?

Durch die Basisarbeit, über Kontakte – ich bin ja selbst genauso dazugekommen. Nur so geht das, wenn man mit den Leuten redet, weiß man, wer will mitarbeiten, wer will aktiv beitragen. Ich komme aus Simmering, einem Arbeiterbezirk, und wenn ich nicht da draußen unterwegs wäre bei den Leuten, wüsste ich nicht, wie es denen geht und was sie wollen. Wir sind auch die einzige Partei, die von Anfang an Hausbesuchsaktionen durchgeführt hat und direkt bei den Leuten bei der Wohnungstür gestanden ist, um über die Probleme zu sprechen, wenn es welche gibt. Natürlich, darüber reden ist das Eine, lösen ist das Andere. Und wenn man sich jetzt die Plakatserie ansieht von uns, gibt es ja Lösungsansätze dazu. Zum Beispiel der liebe Herr Strache mit dem Wohnungsthema: Er fordert 5.000 Gemeindewohnungen – der lebt in der Vergangenheit, denn wir bauen 10.000. Da muss man schon sehen, dass er da nicht gerade am Puls der Zeit ist.

Eine Arbeiterpartei ohne Arbeiter?

Noch einmal zur Zielgruppe: Die SPÖ steht in der Kritik, inzwischen die Arbeiterpartei ohne Arbeiter zu sein – denn diese würden eher FPÖ wählen. Wie sehen Sie das?

Man kann es differenziert anschauen. Zum Teil stimmt das, weil es inzwischen fast nur noch Angestellte gibt, die Arbeiter fallen weg. Doch die Angestellten sind trotzdem noch immer Arbeiter in meinen Augen, und wenn man sich die letzten Arbeiterkammer-Wahlen anschaut, wieder am Beispiel Simmering, da hatten die Roten 70 Prozent. Und wo war eine Freiheitliche Arbeiterpartei? Die hab ich gar nicht gesehen, weil sie keine Arbeiterpartei sind. Also, das sind die Zahlen, die schwarz auf weiß am Tisch liegen und man kann sich vieles wünschen, aber vielleicht sollte sich der Herr Strache das vom Christkind wünschen, dass er eine Arbeiterpartei ist.

Können Sie mir drei Grundsätze sagen, wofür die SPÖ steht?

Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit.

Michael Dedic und die Politik

Was hat Sie als relativ jungen Menschen motiviert, in die Politik zu gehen?

Mein Werdegang hat ganz anders angefangen, ich bin über die Gewerkschaftsjugend gekommen, ich war jahrelang Jugendvertrauensrat, jetzt Betriebsrat und Zentralbetriebsrat bei mir in der Firma. Mich haben die Leute motiviert, die mich immer wieder vor Probleme gestellt haben, die zu lösen sind, und bisher haben wir immer die Lösungen gefunden. Für mich ist das die Motivation, in der Politik zu sein: Dass ich was umsetzen kann, und für die Leute was machen kann, das ist das Wesentliche: Politik für die Leute machen. Das ist genau, was wir als Partei machen.

Was bringen Sie als Jungpolitiker in Ihre Partei mit, was sich vielleicht von den „alteingesessenen“ Kollegen unterscheidet?

Einen frischeren Wind. Jugendansichten. Weil wir direkt an der Zielgruppe arbeiten, mit Jugendlichen jeden Tag in Kontakt sind. Heute haben wir mit der Berufsschul-Tour begonnen, wir bespielen bis zum 11. Oktober über 200 Termine, mit Versammlungen usw., wo man nicht nur Parteiwerbung macht, sondern Jugendliche dazu bringt, dass sie zur Wahl gehen. Dass auch Politik für Jugendliche gemacht wird, ist das Wesentliche, Politikverständnis bei Jugeldlichen zu forcieren und die Wahlbeteiligung so hoch wie möglich zu halten. Der zweite Weg ist die Parteiwerbung, die Grundsatzthemen, die für junge Leute sind, auch draußen zu präsentieren.

Stoßen Sie als junger Politiker auf Vorbehalte – werden Sie nicht ernst genommen oder weniger gehört?

Wenn man eine starke Persönlichkeit hat, steht man über manchen Dingen drüber oder untermauert das anders. Aber genau in meiner Funktion muss man teilweise auch hart durchgreifen und hart seine Meinung vertreten. Und das ist gut so: Wir sind jung, wir sind dynamisch und können in dem Sinn auch kritischer agieren.

Herzensthemen des SPÖ-Politikers

Warum gerade die SPÖ?

Weil es die einzige Partei ist, die man wählen kann.

Haben Sie ein (politisches) Vorbild?

Bruno Kreisky.

Welche Anliegen der SPÖ liegen Ihnen persönlich besonders am Herzen?

Arbeit, Wohnen und Bildung sind unsere drei Kernthemen. Ohne Arbeit kann man sich nichts leisten, wenn man sich nichts leisten kann, stagniert die Wirtschaft, und man muss ja irgendwo wohnen, und der Wohnraum muss so für einen passen, dass man gut leben, auch eine Familie gründen und mit dieser in die Zukunft gehen kann. Bildung ist ein wesentlicher Punkt, weil man nie stehen bleiben darf nach einer abgeschlossenen Ausbildung. Das ist nie “erledigt”, das Leben besteht aus Bildung. Alles entwickelt sich weiter, und da muss man mit der Zeit gehen, sich weiterbilden. Und da gibt es in Wien sehr viele Möglichkeiten, wo Weiterbildung finanziell unterstützt wird, ob WAFF, BFI, Humboldt oder Bildungsgutscheine der Arbeiterkammer, da gibt es eine breite Masse an Angeboten. Keine vergleichbare Stadt bietet so viel an, da muss man nur einmal in den Bundesländern schauen – keines bietet solche Weiterbildungsmaßnahmen wie Wien an.

Persönliches über Michael Dedic

Definieren Sie sich mit drei Worten selbst, abseits der Politik. Wie tickt Michael Dedic?

Aufmerksam, zielorientiert und lösungsbringend.

Was sind Ihre liebsten Beschäftigungen abseits der Politik?

Fußball und meine kleine Tochter – die ist vier Monate alt.

Was sind ihre Lieblingsplätze in Wien und warum?

Wien ist für mich der Lieblingsplatz an sich – mir ist noch nie in Wien fad geworden. Ob Erholungsgebiete, in Simmering, wo ich wohne, der Freudenauer Hafen, schöne Plätze zum Spazierengehen, Sportplätze. Es gibt so viel, wo man hingehen kann und offen empfangen wird. Oder Kultur: Kino, Theater, Festivitäten – es gibt so viele Sachen, da kann man sich gar nicht entscheiden.

Wien ist ja laut Mercer-Studie wiederholt zur Stadt mit der höchsten Lebensqualität der Welt gewählt worden – was bedeutet für Sie persönlich Lebensqualität in Wien?

Für mich drückt sich die Lebensqualität durch einen sicheren Arbeitsplatz aus, dass ich gut wohnen kann, dass ich von A nach B komme, ohne viel Aufwand zu betreiben, Stichwort Öffis. Ich bin ja bei den Wiener Linien tätig, und ich muss sagen, da gibt es keine vergleichbare Stadt, die so gute öffentliche Verkehrsanbindung hat, jetzt wird ja wieder ausgebaut – es gibt nichts Schöneres.

Wenn Sie nicht in die Politik gegangen wären, was hätten Sie für alternative Karrierepläne gehabt?

Etwas im sozialen Bereich auf jeden Fall, Leuten helfen, mit Menschen zu tun haben. Wenn es nicht die Politik gewesen wäre, wäre ich vielleicht zu einer NGO gegangen.

>>Mehr zur Wien-Wahl

(DHE)

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