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Johanna Mikl-Leitner: ÖVP-Spitzenkandidatin im Porträt

ÖVP-Spitzenkandidatin der NÖ Wahl: Johanna Mikl-Leitner.
ÖVP-Spitzenkandidatin der NÖ Wahl: Johanna Mikl-Leitner. ©APA
Erstmals tritt mit Johanna Mikl-Leitner eine Spitzenkandidatin für die ÖVP bei einer Landtagswahl an. In Niederösterreich heißt es 50,8 Prozent zu verteidigen.
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Erwin Pröll hat ihr 50,8 Prozent aus der niederösterreichischen Landtagswahl 2013 zu verteidigen hinterlassen. Ihn hat Mikl-Leitner am 19. April 2017 an der Spitze des Landes beerbt. Knapp vier Wochen zuvor wurde sie auch zur Landesparteichefin gewählt.

Mikl Leitner im Porträt

Zur Person: Johanna Mikl-Leitner, geboren 9. Februar 1964 in Hollabrunn, verheiratet, zwei Töchter, abgeschlossenes Studium an der Wiener Wirtschaftsuniversität (Mag. rer. soc. oec.), ab 1989 Lehrerin an der Handelsakademie Laa a.d. Thaya, ab 1990 Unternehmensberaterin.

Politischer Werdegang: 1995 Marketingleiterin der Volkspartei Niederösterreich, 1998 ÖVP-Landesgeschäftsführerin, 1999-2003 Nationalratsabgeordnete, 2003-2011 Landesrätin in Niederösterreich, 2011-2016 Innenministerin und Obfrau des ÖAAB, ab April 2016 LH-Stellvertreterin in Niederösterreich, seit April 2017 Landeshauptfrau.

Johanna Mikl-Leitner trat in große Fußstapfen in NÖ

“In einigen Tagen habe ich wohl den schwierigsten Job dieser Republik hinter mir und die schönste Aufgabe in Österreich vor mir”, sagte Mikl-Leitner im April 2016 zu ihrem Wechsel aus dem Innenministerium zurück nach Niederösterreich. Wer Pröll nachfolge, müsse in große Fußstapfen treten, meinte sie anlässlich ihrer Designierung durch den Landesparteivorstand im Jänner vergangenen Jahres, erinnerte aber gleichzeitig daran, dass sie das politische Handwerk vom Langzeit-Landeshauptmann gelernt habe.

Die neue, nicht vom Bauernbund kommende ÖVP-Landeschefin durfte sich bei ihrer Kür über 98,5 Prozent der Delegiertenstimmen freuen. Zur Landeshauptfrau wurde sie in einer Sondersitzung des Landtags mit 52 von 56 Stimmen gewählt.

Förderer Erwin Pröll

Der Landeshauptmann a.D. war ein früher Förderer der studierten Wirtschaftspädagogin, die als Marketingleiterin in der niederösterreichischen Volkspartei tätig war und die “Initiative für Erwin Pröll” bei der Landtagswahl 1993 organisierte. Fünf Jahre später überantwortete Erwin Pröll ihr die Geschäftsführung der Landespartei. Nach einem kurzen Intermezzo im Nationalrat wurde Mikl-Leitner 2003 Landesrätin unter anderem für Europa- und Familienagenden, zuletzt auch für Soziales. Ein erster Schritt in den Bund war der Posten der Vize-Parteiobfrau unter Josef Pröll. Als der damals neue ÖVP-Chef Michael Spindelegger sie nach Wien rief, stand die zweifache Mutter, die davor schon öfter für höhere Weihen im Gespräch war, bereit. Wenig später wurde sie auch noch ÖAAB-Obfrau.

Mikl Leitner als Innenministerin

Als Innenministerin – ab 2011 – kämpfte sie monatelang mit den Ländern verbissen um jeden Quartier-Platz und legte Vorschlag um Vorschlag zur Eindämmung des Flüchtlingsstroms vor. Am Höhepunkt der Flüchtlingskrise 2015 war es ihren Bemühungen – gemeinsam mit dem damaligen Außenminister Sebastian Kurz – zu danken, dass die Balkan-Route geschlossen wurde, betonte Pröll in seiner Abschiedsrede beim Parteitag Ende März 2017.

Hart und konsequent in der Sache ist die gebürtige Hollabrunnerin, die mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Klosterneuburg lebt, im persönlichen Umgang herzlich, offen und unkompliziert. Diese Volksnähe kommt ihr im neuen Job als Landeshauptfrau zugute. In diesen Tagen schlägt sie ihren ersten Wahlkampf als Spitzenkandidatin.

>> Alle Infos zur Landtagswahl NÖ

(APA/Red)

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